Abstract
Das in IAS 40.30 verankerte Wahlrecht zur Folgebewertung von investment properties zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) hat in den vergangenen Jahren zu einer verstärkten Anwendung der Zeitwertbilanzierung in europäischen Immobilienunternehmen geführt. Trotz des erneuten Aufflammens der Kritik an der Zeitwertbilanzierung durch die Finanz- und Wirtschaftskrise ist der Bewertungsmaßstab des Fair Value aus der internationalen Rechnungslegung nicht mehr wegzudenken. Nachfolgender Artikel analysiert den Status Quo der Zeitwertbilan-zierung in der europäischen Immobilienbranche, basierend auf den Vorschriften von IAS 40 „Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien“ (investment properties), und greift einige ausgewählte Problembereiche im Hinblick auf die Berechnungsmethodik der immobi-lienspezifischen Kennzahl net asset value (NAV) gemäß den Empfehlungen der European Public Real Estate Association (EPRA) auf. Aufgrund der Dominanz von zeitbewerteten Renditeliegenschaften ist die Immobilienbranche ein geeignetes Untersuchungsobjekt im Rahmen der Zeitwertbilanzierung.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Pages (from-to) | 439 - 445 |
| Number of pages | 7 |
| Journal | IRZ - Internationale Rechnungslegung Zeitschrift |
| Volume | 10 |
| Publication status | Published - 2011 |
Fields of science
- 502033 Accounting
JKU Focus areas
- Social and Economic Sciences (in general)