Abstract
Fehler sind in der Entwicklung von komplexen Software-Systemen unvermeidbar.
Entwickler*innen sind daher unausweichlich mit Fehlern konfrontiert, deren Korrekturen
zukünftige Ressourcen binden und daher in weiterer Folge notwendige
Fehlerbehebungen mit Implementierungen neuer Funktionen konkurrieren. Zudem
steigen die Korrekturkosten umso mehr, je später die Fehler im Projektfortschritt entdeckt
werden. Um diesen Umstand entsprechend zu adressieren, wird die Software-
Qualitätssicherung frühzeitig in den Software-Entwicklungsprozess eingebunden. Hierfür
wird vor allem der Einsatz von statischer Analyse empfohlen, welche bereits in sehr frühen
Konstruktionsphasen eingesetzt werden kann. Deren Ergebnisberichte sind jedoch
typischerweise sehr umfangreich, zeigen viele Regelverletzungen auf und unterstützen
durch mangelnde Priorisierung Entwicklungsteams nicht in geeignetem Ausmaß.
Demzufolge wäre es von unmittelbarem Vorteil, wenn diejenigen Hinweise statischer
Analyse frühzeitig identifiziert werden, welche in weiterer Folge zu Fehlerwirkungen bei
der Anwendung der Software-Systeme führen, um resultierende Folgekosten für
Korrekturen zu reduzieren.
Gegenstand dieser Arbeit ist es daher, Fehlerberichte von Releases und Hinweise
statischer Analyse gegenüberzustellen. Auf Basis dieser Korrelationen werden geeignete
Methoden der künstlichen Intelligenz eingesetzt, um praxistaugliche Modelle für die
Anwendung im produktiven Umfeld zu trainieren und die Vorhersage von zukünftigen
Fehlerwirkungen effektiv zu ermöglichen.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Supervisors/Reviewers |
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| Publisher | |
| Publication status | Published - Mar 2023 |
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