TY - THES
T1 - Visualisierung und Validierung von PAL-Constraints in Protégé
AU - Schwaighofer, Josef
PY - 2009/6
Y1 - 2009/6
N2 - Eine Reihe von Web-Modellierungssprachen, wie zum Beispiel WebML [CeFrBo00] (Web Modeling Language) und andere (siehe dazu [ScRoBa95] [GaPaSc91] [Ja94]), unterstützen die Überprüfung ihrer Modelle mit Hilfe von Constraints nur eingeschränkt. WebRatio, ein Modellierungswerkzeug [We08] für die Modellierungssprache WebML überprüft zum Beispiel für Hypertextmodelle die Erreichbarkeit aller Web-Seiten ausgehend von der Startseite. Allerdings erlaubt WebRatio keine Erweiterung der Constraints. In einer früheren Diplomarbeit [Gr04] wurde daher der Versuch unternommen, WebML-Anwendungsmodelle, welche mit dem Werkzeug WebRatio formuliert sind, in eine Ontologie zu transferieren und darauf Constraints zu formulieren. Es können damit beliebige Einschränkungen, wie zum Beispiel die Existenz bestimmter Seiten, überprüft werden. Als Ontologie-Editor wurde Protégé [Pro08] verwendet. Die Constraints wurden in der Protégé Axiom Language(PAL) [Pa08] formuliert.
Durch die steigende Anzahl der verwendeten PAL-Constraints werden allerdings Wechselwirkungen zwischen diesen PAL-Constraints schwer erkennbar. Konflikte (vgl. [LeTrWi02]), wie z.B.: Widersprüche zwischen PAL-Constraints oder das mehrmalige Formulieren von gleichen Einschränkungen oder andere, können daraus resultieren. Eine Unterstützung des Anwenders bei der Erkennung und Behebung von Konflikten wäre daher wünschenswert.
Basierend auf vorhandenen Ansätzen in der Prädikatenlogik, der Resolution und in Folge auch der Negationsnormalform, Pränex-Normalform, Klausel-Normalform, etc. (vgl. [Be06] [Ma00]) wird in dieser Arbeit daher ein Konzept zur Erkennung von Inkonsistenz und redundanter Constraints entwickelt. Das Konzept wird mit einem Prototyp umgesetzt und überprüft. Zur einfacheren Bearbeitung von PAL-Constraints wird der Prototyp um eine geeignete Visualisierungskomponente erweitert. Damit kann der Benutzer die PALAusdrücke und deren Beziehungen leichter erkennen.
AB - Eine Reihe von Web-Modellierungssprachen, wie zum Beispiel WebML [CeFrBo00] (Web Modeling Language) und andere (siehe dazu [ScRoBa95] [GaPaSc91] [Ja94]), unterstützen die Überprüfung ihrer Modelle mit Hilfe von Constraints nur eingeschränkt. WebRatio, ein Modellierungswerkzeug [We08] für die Modellierungssprache WebML überprüft zum Beispiel für Hypertextmodelle die Erreichbarkeit aller Web-Seiten ausgehend von der Startseite. Allerdings erlaubt WebRatio keine Erweiterung der Constraints. In einer früheren Diplomarbeit [Gr04] wurde daher der Versuch unternommen, WebML-Anwendungsmodelle, welche mit dem Werkzeug WebRatio formuliert sind, in eine Ontologie zu transferieren und darauf Constraints zu formulieren. Es können damit beliebige Einschränkungen, wie zum Beispiel die Existenz bestimmter Seiten, überprüft werden. Als Ontologie-Editor wurde Protégé [Pro08] verwendet. Die Constraints wurden in der Protégé Axiom Language(PAL) [Pa08] formuliert.
Durch die steigende Anzahl der verwendeten PAL-Constraints werden allerdings Wechselwirkungen zwischen diesen PAL-Constraints schwer erkennbar. Konflikte (vgl. [LeTrWi02]), wie z.B.: Widersprüche zwischen PAL-Constraints oder das mehrmalige Formulieren von gleichen Einschränkungen oder andere, können daraus resultieren. Eine Unterstützung des Anwenders bei der Erkennung und Behebung von Konflikten wäre daher wünschenswert.
Basierend auf vorhandenen Ansätzen in der Prädikatenlogik, der Resolution und in Folge auch der Negationsnormalform, Pränex-Normalform, Klausel-Normalform, etc. (vgl. [Be06] [Ma00]) wird in dieser Arbeit daher ein Konzept zur Erkennung von Inkonsistenz und redundanter Constraints entwickelt. Das Konzept wird mit einem Prototyp umgesetzt und überprüft. Zur einfacheren Bearbeitung von PAL-Constraints wird der Prototyp um eine geeignete Visualisierungskomponente erweitert. Damit kann der Benutzer die PALAusdrücke und deren Beziehungen leichter erkennen.
UR - http://www.dke.jku.at/index.html?/research/index.html
M3 - Master-/Diplomarbeit
ER -