Abstract
Eine starke Zuwanderung in die Residenzstadt Wien setzte früh ein. Seit dem 17., 18. und 19. Jahrhundert“ war die Metropole des Habsburgerreichs auch von der überregionalen Rekrutierung von Arbeitskräften geprägt. Die Herkunft der Migranten und Migrantinnen stand im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt, aber auch mit dem Alter, mit vorhandenen Netzwerken und der ökonomischen und gesellschaftlichen Situation in den Herkunftsregionen. Migration ist ein komplexer Vorgang. Heterogenität kennzeichnete die Zuwanderungs¬bevölkerung sowohl im Hinblick auf die Herkunft als auch in sozialer Hinsicht. Eine starke soziale und sozialräumliche Segregation war für die Stadt ebenso charakteristisch wie die teils multiethnische Zusammensetzung der Bevölkerung. Aus dieser Kombination entstanden Widersprüche und ambivalente Realitäten.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Title of host publication | Migration und Innovation um 1900. Perspektiven auf das Wien der Jahrhundertwende |
| Editors | Elisabeth Röhrlich |
| Place of Publication | Wien-Köln-Weimar |
| Publisher | Böhlau |
| Pages | 23 |
| Number of pages | 64 |
| ISBN (Print) | 978-3-205-20258-5 |
| Publication status | Published - 2016 |
Fields of science
- 502049 Economic history
- 504026 Social history
- 601 History, Archaeology
JKU Focus areas
- Social and Economic Sciences (in general)
Cite this
- APA
- Author
- BIBTEX
- Harvard
- Standard
- RIS
- Vancouver