Stabilität oder Wandel durch Digitalisierungsprozesse? Überlegungen zum Verhältnis von Personalmanagement und Mitbestimmung

  • Kerstin Rego

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Abstract

Digitalisierung wird als eine der großen Herausforderungen für Unternehmen in der heutigen Zeit gehandelt. In Deutschland ist der Diskurs zur Digitalisierung eng verknüpft mit dem von Akteuren aus Politik und Wirtschaft getragenen Leitbild der Industrie 4.0. Folgt man der in diesen Diskursen angenommenen Reichweite der Veränderungen für Unternehmen, sollten Digitalisierungsprozesse auch Akteure wie das Personalmanagement oder die betriebliche Interessenvertretung betreffen. Dabei sehen sich beide Akteursgruppen seit geraumer Zeit ihren je eigenen, herausfordernden Veränderungen gegenüber. Der Beitrag untersucht auf theoretisch-konzeptioneller Ebene, ob betriebliche Digitalisierungsprozesse das Verhältnis zwischen diesen beiden Akteuren verändern oder ob es in seiner bisherigen Form erhalten bleibt. Hierfür wird eine mikropolitische Perspektive mit einem praxistheoretischen Konzept und Annahmen aus den industriellen Beziehungen kombiniert. Im Ergebnis stehen Überlegungen, in welcher Form und in welche Richtung sich das Verhältnis zwischen Personalmanagement und Mitbestimmung entwickeln könnte, bzw. welche Entwicklungen für beide Akteursgruppen vorteilhaft wären.
Original languageGerman (Austria)
Title of host publicationArbeit in der Data Society: Zukunftsfähige Unternehmensführung in Forschung und Praxis
Editors Verena Bader, Stephan Kaiser
Place of PublicationWiesbaden
PublisherSpringer Gabler
Pages71-85
Number of pages15
ISBN (Print)978-3-658-32275-5
DOIs
Publication statusPublished - 2020

Publication series

NameZukunftsfähige Unternehmensführung in Forschung und Praxis

Fields of science

  • 504 Sociology

JKU Focus areas

  • Digital Transformation

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