Skip to main navigation Skip to search Skip to main content

Organisationale Re-Kombination und sozialer Wandel: Eine Forschungsagenda

Research output: Contribution to journalArticlepeer-review

Abstract

Der Beitrag präsentiert eine theoretische Perspektive, die die grundsätzliche Fähigkeit von Organisationen, heterogene gesellschaftliche Anforderungen zu re-kombinieren, als ihr zentrales Merkmal beschreibt. Der Begriff der „Re-Kombination“ ist eine Synthese und Erweiterung verfügbarer Konzeptualisierungen des organisationalen Umgangs mit heterogenen Erwartungen aus verschiedenen theoretischen Ansätzen. Der vorgeschlagene Begriff erfasst, dass alle Organisationen gefordert, aber auch oft gut gerüstet sind, mit heterogenen Anforderungen aus ihrer gesellschaftlichen Umwelt umzugehen. Er soll Analysen ermöglichen und befördern, die untersuchen, wie Re-Kombinationen gestaltet werden, und inwiefern sie gesellschaftliche Stabilität erzeugen und/oder unter gegebenen Umständen sozialen Wandel auslösen. Solche Analysen erscheinen uns hochrelevant, um die Rolle von Organisationen in der modernen Gesellschaft zu verstehen. Das Anliegen des Beitrags ist sowohl konzeptionell als auch programmatisch. Dementsprechend diskutieren wir am Ende des Beitrags Elemente einer Forschungsagenda zur Untersuchung des Phänomens organisationaler Re-Kombination.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)436-456
Number of pages21
JournalSoziale Systeme
Volume25
Issue number2
DOIs
Publication statusPublished - Nov 2022

Fields of science

  • 504 Sociology

Cite this