Abstract
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Frage, welche Faktoren die Zufriedenheit mit dem Essen beeinflussen und ob achtsames Essverhalten diese positiv beeinflussen kann. In einem zweistufigen Studiendesign wurde zunächst in einem Mini-Review (Study 1) eine systematische Analyse empirischer Arbeiten durchgeführt. Dabei wurden 29 relevante Einflussfaktoren identifiziert und in ein vierdimensionales Modell überführt: sensorisch-kulinarische Eigenschaften, physiologische und psychologische Zustände, kognitive und erwartungsbezogene Aspekte sowie kontextuelle und soziale Einflüsse.
Darauf aufbauend wurde in Study 2 ein experimentelles Felddesign umgesetzt, in dem 126 Teilnehmende mittels Online-Fragebogen während einer echten Mahlzeit randomisiert entweder einer achtsamkeitsbasierten Audioübung oder einer neutralen Kontrollaufnahme zugewiesen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass achtsames Essen zu signifikant höherer situativer Zufriedenheit mit dem Essen führt (partielles η² = .329), unabhängig von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index und Hungergefühl. Eine Moderationsanalyse ergab, dass traitbasierte Zufriedenheit mit dem Essen den Effekt nicht beeinflusst. Zudem zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen situativer Achtsamkeit und der Essenszufriedenheit (rs = .589, p < .001).
Die Arbeit liefert erste Belege dafür, dass achtsames Essen auch im Alltag zu einer positiveren Bewertung der Mahlzeit führen kann. Sie erweitert bestehende Forschung um eine alltagsnahe Perspektive und betont die Bedeutung subjektiver Essenszufriedenheit als gesundheitspsychologisch relevantes Konstrukt.
Darauf aufbauend wurde in Study 2 ein experimentelles Felddesign umgesetzt, in dem 126 Teilnehmende mittels Online-Fragebogen während einer echten Mahlzeit randomisiert entweder einer achtsamkeitsbasierten Audioübung oder einer neutralen Kontrollaufnahme zugewiesen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass achtsames Essen zu signifikant höherer situativer Zufriedenheit mit dem Essen führt (partielles η² = .329), unabhängig von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index und Hungergefühl. Eine Moderationsanalyse ergab, dass traitbasierte Zufriedenheit mit dem Essen den Effekt nicht beeinflusst. Zudem zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen situativer Achtsamkeit und der Essenszufriedenheit (rs = .589, p < .001).
Die Arbeit liefert erste Belege dafür, dass achtsames Essen auch im Alltag zu einer positiveren Bewertung der Mahlzeit führen kann. Sie erweitert bestehende Forschung um eine alltagsnahe Perspektive und betont die Bedeutung subjektiver Essenszufriedenheit als gesundheitspsychologisch relevantes Konstrukt.
| Original language | German (Austria) |
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| Supervisors/Reviewers |
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| Publication status | Published - 2025 |
Fields of science
- 501002 Applied psychology
- 501001 General psychology
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