Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und inwieweit die Annahme eines lauterkeitsrechtlichen Folgenbeseitigungsanspruchs rechtlich tragfähig ist. Ausgangspunkt ist eine Analyse der rechtlichen Grundlagen des Beseitigungsanspruchs sowohl im allgemeinen Zivilrecht als auch im Wettbewerbsrecht. Darauf aufbauend wird der aktuelle Diskussionsstand in Rechtsprechung und Literatur in Deutschland und Österreich dargestellt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den jüngsten höchstgerichtlichen Entscheidungen, insbesondere dem Urteil des BGH vom 11. September 2024 (I ZR 168/23 – Payout Fee), das zentrale Impulse für die dogmatische Einordnung des Folgenbeseitigungsanspruchs liefert. Abschließend werden die aus der Analyse gewonnenen Argumente systematisch abgewogen und eine eigene begründete Position zum Bestehen eines lauterkeitsrechtlichen Folgenbeseitigungsanspruchs im österreichischen Recht entwickelt.
| Original language | German (Austria) |
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| Supervisors/Reviewers |
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| Publication status | Published - 2025 |
UN SDGs
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SDG 10 Reduced Inequalities
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- 505 Law
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