Abstract
In Chile sind wichtige Wirtschaftszweige, die das exportorientierte Entwicklungsmodell tragen, hoch konzentriert. Sie werden dominiert von den sogenannten grupos económicos, diversifizierten Konglomeraten, die mehrheitlich in Familienbesitz sind. Laut einer aktuellen Studie des UN-Entwicklungsprogramms UNDP nimmt Chile in Bezug auf Marktkonzentration und das Vorhandensein großer Unternehmenskonglomerate den ersten Platz in Lateinamerika ein. Der Beitrag analysiert das Entstehen und die Entwicklung des chilensichen Familienkapitalismus und reflektiert die Folgen der wirtschaftlichen Machtkonzentration für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Pages (from-to) | 7-9 |
| Number of pages | 3 |
| Journal | ila - das Lateinamerika-Magazin |
| Issue number | 474 |
| Publication status | Published - Apr 2024 |
Fields of science
- 504 Sociology
- 509023 Development research