Klima-Kolonialismus Die Klimakrise als globale Verteilungs- und Gerechtigkeitskrise

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Abstract

Der Beitrag stellt die ungleichen Weltwirtschaftsbeziehungen in den Mittelpunkt und benennt diese als wichtige Ursache für den Klimanotstand. Ausgehend von den Konzepten „Klima-Apartheid“ und „Klima-Kolonialismus“, die mit Bezug auf die wissenschaftliche Literatur definiert werden, argumentiert die Autorin, dass Hocheinkommensländer die ökologischen und sozialen Kosten ihrer Lebensweise in durchschnittlich ärmere Länder auslagern. Sie belegt dies exemplarisch anhand der industriellen Exportlandwirtschaft, Rohstoffextraktion und billigen Arbeit in globalen Waren- oder „Verschmutzungsketten“. Der Beitrag schließt mit Forderungen und Handlungsstrategien, die aus der Analyse ungleicher Machtverhältnisse zwischen Nord und Süd erwachsen.
Original languageGerman (Austria)
Title of host publicationEs brennt. Armut bekämpfen, Klima retten.
Editors Die Armutskonferenz et al.
PublisherBoD-Verlag
Pages43-49
Number of pages7
ISBN (Print)9783748183617
Publication statusPublished - 2023

Fields of science

  • 504 Sociology
  • 105205 Climate change
  • 509023 Development research

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