Frei handeln? Liberales und neoliberales Freiheitskonzept und seine Auswirkungen auf die Verteilung von Macht und Eigentum

Translated title of the contribution: Free to Choose? Liberal and neo-liberal conceptions of liberty and their impacts on the distribution of power and property

Research output: ThesisMaster's / Diploma thesis

Abstract

„Freiheit“ ist der zentrale Bezugspunkt für klassisch liberale wie auch für neoliberale Denkansätze. Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass der neoliberale Diskurs dabei allerdings einen reduktionistischen Ansatz verfolgt, der „Freiheit“ ausschließlich negativ als die Abwesenheit von Zwang definiert und damit letztlich als Propagandainstrument für die Durchsetzung der „Gesellschaft freier Menschen“ dient. Durch die konsequente Verleugnung normativer Werte im neoliberalen Diskurs wird „Freiheit“ völlig isoliert dargestellt und verliert damit auch jene moralische Fundierung, die im klassischen, politischen Liberalismus noch von großer Bedeutung war. Friedrich August von Hayek ist der zentrale Denker in der Konzeption des neoliberalen Freiheitsbegriffs und ist daneben auch maßgeblich an der Entwicklung und Weiterverbreitung der „neoliberalen Sozialtheorie“ beteiligt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Fundierungen und zentralen Argumentationslinien der „neoliberalen Sozialtheorie“ diskursiv zu beleuchten, um Ansatzpunkte für ein emanzipatorisches Freiheitskonzept aufzuzeigen.
Translated title of the contributionFree to Choose? Liberal and neo-liberal conceptions of liberty and their impacts on the distribution of power and property
Original languageGerman (Austria)
Publication statusPublished - May 2010

Fields of science

  • 502047 Economic theory
  • 502049 Economic history

JKU Focus areas

  • Social Systems, Markets and Welfare States
  • Social and Economic Sciences (in general)

Cite this