Abstract
Um die Agenda 2030 voranzubringen, braucht es neben staatlichen Organisationen die Einbindung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Vereinen, die im Feld der Entwicklungszusammenarbeit (EZA), Menschenrechte und nachhaltigen Entwicklung große Erfahrung haben und direkte Kontakte mit Akteur_innen vor Ort unterhalten. Auch die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erkennt mittlerweile die fachliche Expertise und praktische Erfahrung von NGOs in diesem Bereich an. Österreich ist daher dazu aufgefordert, die Einbindung von NGOs aktiv zu unterstützen. Das schließt den Einsatz für die Ausweitung von Möglichkeiten einer NGO-Beteiligung mit ein. Im Bereich der Entwicklungsfinanzierung ist Österreich gefordert, dem Versprechen näherzukommen, 0,7 Prozent seines Bruttonationaleinkommens (BNE) für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance – ODA) bereitzustellen.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Title of host publication | UniNEtZ-Optionenbericht: Österreichs Handlungsoptionen zur Umsetzung der UN-Agenda 2030 für eine lebenswerte Zukunft |
| Editors | Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich |
| Place of Publication | Wien |
| Publisher | UniNEtZ – Universitäten und Nachhaltige Entwicklungsziele |
| Number of pages | 3 |
| Publication status | Published - Dec 2021 |
Fields of science
- 504 Sociology