Abstract
Die Regulierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung ist aktuell von hoher Dynamik geprägt. Dies ist für eine Vielzahl von Unternehmen mit einer Unsicherheit hinsichtlich der formellen und inhaltlichen Berichtspflichten verbunden. Die mit 5. 1. 2023 in Kraft getretene Corporate Sustainability Directive (CSRD) sollte bis zum 6. 7. 2024 in nationales Recht der EU-Mitgliedstaaten transformiert werden. Während dies bislang bei 19 der 27 EU-Mitgliedstaaten erfolgte, ist die CSRD in acht Mitgliedstaaten, darunter Deutschland und Österreich, noch nicht in nationales Recht umgesetzt.1 In Deutschland wurde am 22. 3. 2024 ein Referentenentwurf (RefE) zur Umsetzung der CSRD veröffentlicht, dem am 24. 7. 2024 ein Regierungsentwurf (RegE) folgte. Dieser befindet sich aktuell im parlamentarischen Verfahren.2 In Österreich wurde der Ministerialentwurf zur Umsetzung der CSRD am 13. 1. 2025 vorgelegt und ist derzeit im vorparlamentarischen Verfahren.3 Das Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG 4/ME) dient als Umsetzungsgrundlage, enthält aber noch keine vollständige Umsetzung - insb fehlen Regelungen zum Berufs- und Aufsichtsrecht für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.4 , 5
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Pages (from-to) | 239-248 |
| Number of pages | 10 |
| Journal | RWZ - Zeitschrift für Recht und Rechnungswesen |
| Issue number | 7/8 |
| Publication status | Published - 2025 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
-
SDG 9 Industry, Innovation, and Infrastructure
-
SDG 12 Responsible Consumption and Production
Fields of science
- 502052 Business administration
- 502056 Auditing
- 502033 Accounting
- 502 Economics
JKU Focus areas
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
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