Abstract
Die COVID-19-Pandemie führte zur Aussetzung der Präsenzpflicht in den Schulen, was die Dynamik des Schulbesuchs grundlegend veränderte. Diese Diplomarbeit untersucht, welche Faktoren die Schulbesuchshäufigkeit in dieser Zeit beeinflusst haben.
Zunächst wird detailliert auf die gesetzliche Regelung des Schulbetriebs in Österreich eingegangen. Besonders beleuchtet wird der Schulbetrieb während der COVID-19-Pandemie und dessen Gestaltung im Erhebungszeitraum.
Hinführend auf das Thema werden im theoretischen Teil die Aspekte beleuchtet, warum Schüler*innen die Schule besuchen oder auch nicht. Dazu werden einerseits die Motivation sowie die Schulidentifikation näher ausgeführt. Andererseits wird auch auf den Schulabsentismus, dessen verschiedene Formen und Ursachen, eingegangen. Besonders im Kontext der Pandemie wird untersucht, welche zusätzlichen Gründe zu unregelmäßigem Schulbesuch führten.
Darüber hinaus wird der Einfluss der Eltern im weiteren Verlauf sehr ausführlich erörtert. Dabei werden sowohl der familiäre Hintergrund als auch die Bedeutung der Bildung in der Familie thematisiert. Der Abschnitt zur Elternbeteiligung betrachtet verschiedene Formen des elterlichen Engagements, wie die Unterstützung im häuslichen Umfeld und die Beteiligung am schulischen Leben. Zudem werden auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Elternbeteiligung und den elterlichen Einfluss auf den Schulbesuch analysiert.
Die Datenanalyse stützt sich auf einen Fragebogen mit 5 322 Teilnehmenden und zeigt, dass 55.4 % der Schüler*innen trotz ausgesetzter Präsenzpflicht regelmäßig die Schule besuchten. Zudem konnte bei der Analyse festgestellt werden, dass ältere Schüler*innen die Schule seltener besuchten und Kinder in städtischen gelegenen Schulen ebenfalls seltener zum Unterricht erschienen. Ein zentrales Ergebnis ist der Einfluss der Eltern: Eltern, die den Schulbesuch als wichtig erachten und sich für schulische Belange interessieren, fördern einen häufigeren Schulbesuch. Auch elterlicher Druck wirkt sich positiv auf die Schulbesuchshäufigkeit aus. Die Analyse zeigt zudem, dass eine geringere elterliche Kompetenz dazu führt, dass Schüler*innen die Schule häufiger besuchen.
Zunächst wird detailliert auf die gesetzliche Regelung des Schulbetriebs in Österreich eingegangen. Besonders beleuchtet wird der Schulbetrieb während der COVID-19-Pandemie und dessen Gestaltung im Erhebungszeitraum.
Hinführend auf das Thema werden im theoretischen Teil die Aspekte beleuchtet, warum Schüler*innen die Schule besuchen oder auch nicht. Dazu werden einerseits die Motivation sowie die Schulidentifikation näher ausgeführt. Andererseits wird auch auf den Schulabsentismus, dessen verschiedene Formen und Ursachen, eingegangen. Besonders im Kontext der Pandemie wird untersucht, welche zusätzlichen Gründe zu unregelmäßigem Schulbesuch führten.
Darüber hinaus wird der Einfluss der Eltern im weiteren Verlauf sehr ausführlich erörtert. Dabei werden sowohl der familiäre Hintergrund als auch die Bedeutung der Bildung in der Familie thematisiert. Der Abschnitt zur Elternbeteiligung betrachtet verschiedene Formen des elterlichen Engagements, wie die Unterstützung im häuslichen Umfeld und die Beteiligung am schulischen Leben. Zudem werden auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Elternbeteiligung und den elterlichen Einfluss auf den Schulbesuch analysiert.
Die Datenanalyse stützt sich auf einen Fragebogen mit 5 322 Teilnehmenden und zeigt, dass 55.4 % der Schüler*innen trotz ausgesetzter Präsenzpflicht regelmäßig die Schule besuchten. Zudem konnte bei der Analyse festgestellt werden, dass ältere Schüler*innen die Schule seltener besuchten und Kinder in städtischen gelegenen Schulen ebenfalls seltener zum Unterricht erschienen. Ein zentrales Ergebnis ist der Einfluss der Eltern: Eltern, die den Schulbesuch als wichtig erachten und sich für schulische Belange interessieren, fördern einen häufigeren Schulbesuch. Auch elterlicher Druck wirkt sich positiv auf die Schulbesuchshäufigkeit aus. Die Analyse zeigt zudem, dass eine geringere elterliche Kompetenz dazu führt, dass Schüler*innen die Schule häufiger besuchen.
| Original language | German (Austria) |
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| Awarding Institution |
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| Supervisors/Reviewers |
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| Publication status | Published - 2024 |
UN SDGs
This output contributes to the following UN Sustainable Development Goals (SDGs)
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SDG 4 Quality Education
Fields of science
- 503 Educational Sciences
- 501016 Educational psychology
- 503011 Subject didactics of humanities
- 503033 Political education
- 501005 Developmental psychology
- 503007 Didactics
- 503014 Subject didactics of social sciences
- 503025 School pedagogy
- 503037 Teacher education
- 503038 School development
- 503006 Educational research
- 503032 Teaching and learning research
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