Abstract
Masterarbeit Finance and Accounting; Betreuung: Dennis Hilgers, Mitbetreuung: Helge Brixner; Diese Masterarbeit befasst sich mit der Implementierung der VRV 2015 in oberösterreichischen Gemeinden bzw. mit dem „oberösterreichischen Weg“. Im ersten Schritt wird der aktuelle Implementierungsprozess in Oberösterreich skizziert. Anschließend werden insgesamt neun Chancen und Risiken aus der bestehenden Literatur bzw. aus Erfahrungs- /Evaluierungsberichten herausgearbeitet. Diese Thesen werden in einer qualitativen Studie mit Expertenwissen ausgewertet. Es erfolgt eine quantitative Studie mit allen Gemeinden in Oberösterreich, aus der ein aktueller „Status quo“ der Implementierung in oberösterreichischen Gemeinden ersichtlich wird. Aus den Ergebnissen dieser Studien werden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Implementierung der VRV 2015 in Oberösterreich zeichnet sich durch eine Koordination zwischen Vertretern des Landes Oberösterreich, den einzelnen Gemeinden, des Gemeindebundes und den Softwareunternehmen aus. Dies ermöglicht eine oberösterreichweite einheitliche Lösung im Bereich Schulungen, im Umgang mit externen Anbietern und fördert zugleich die Bildung von gemeindeübergreifenden Kooperationen, die zukünftige Skalenvorteilen (Kostenersparnisse) ermöglichen könnte. Dennoch herrscht in vielen Gemeindeverwaltungen eine große Verunsicherung, Unzufriedenheit und Abneigung gegenüber der VRV 2015 bzw. dem neuen kommunalen Rechnungswesen vor. Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Implementierung der VRV 2015 wurden in Oberösterreich geschaffen. Nun liegt es an den Gemeinden selbst. Diese sollten möglichst rasch mit der Umsetzung beginnen.
| Original language | German (Austria) |
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| Publication status | Published - Jul 2018 |
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