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Betriebliche Personalentwicklung: Der lange Weg zur Profession

Research output: Contribution to journalArticle

Abstract

Im folgenden Beitrag wird die Auffassung vertreten, dass sich die betriebliche Personalentwicklung, verstanden als wirtschaftlich- betrieblich-pädagogische Dienstleistung, in der funktional differenzierten österreichischen Gesellschaft trotz einer merklichen Schlüsselpositionierung noch nicht als Profession konstituiert hat. Die Berufsgruppe der (haupt- wie nebenberufl ichen) PersonalentwicklerInnen ist auch im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung kaum vorhanden und verfügt trotz ihrer eigenständigen symbolischen Sinnwelt und Orientierung am Wohl der überantworteten Menschen in der medialen Öffentlichkeit nicht wirklich über ein ausgeprägtes Berufsimage. Daher wird die Verwendung der gesellschaftstheoretischen Figur ‚Berufskultur’ favorisiert und beleuchtet, welche konstitutiven Elemente die betriebsinterne Personalentwicklung zwar berechtigt als gesellschaftlich relevante Berufskultur, nicht aber als ‚Profession’ ausweisen.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)447-461
Number of pages15
JournalOdgojne znanosti (Educational Sciences)
Publication statusPublished - 2008

Fields of science

  • 503005 Vocational education
  • 503 Educational Sciences
  • 503009 Adult education

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