Ansätze zur Verzahnung von intramuraler und extramuraler Krankenversorgung in Deutschland: Erfahrungen und eine kritische Einschätzung

Research output: Contribution to journalArticle

Abstract

Die Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung steht seit mehr als drei Jahrzehnten auf der Agenda des bundesdeutschen Gesetzgebers. Das diesbezügliche Angebot reicht von einer Ermächtigung von Krankenhäusern und Spitalsärzten im Fall von extramuralen Versorgungslücken über Spitalambulanzen, die Flexibilisierung vollstationärer Leistungsangebote und den Ausbau von spezialisierten Spitalambulanzen für bestimmte Personengruppen bis hin zum ambulanten Operieren und bisher wenig versorgungsrelevanten weiteren Formen der Leistungsverlagerung in den extramuralen Bereich. Im Vergleich zu Österreich ist der Anteil der Vergütung nach extramuralen Kriterien höher. Eine gemeinsame Kapazitätsplanung und einheitliche Qualitätsmaßstäbe für die sektorenübergreifende Versorgung sowie eine durchgängig einheitliche Vergütung stehen in Deutschland noch aus.
Original languageGerman (Austria)
Pages (from-to)95-152
Number of pages58
JournalDie Zeitschrift für Gesundheitspolitik
Issue number3
Publication statusPublished - Dec 2019

Fields of science

  • 502 Economics

JKU Focus areas

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
  • Transformation in Finance and Financial Institutions

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