Abstract
Der Beitrag analysiert die Implikationen des Omnibus-Vorschlags der Europäischen Kommission auf die prüferischen Anforderungen im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung gemäß CSRD. Im Mittelpunkt steht der Vorschlag der Europäischen Kommission, vorerst auf die Einführung einer Prüfung mit hinreichender Sicherheit („reasonable assurance“) zu verzichten und stattdessen an der begrenzten Sicherheit („limited assurance“) festzuhalten. Analysiert werden die Auswirkungen dieser regulatorischen Neuausrichtung für berichtspflichtige Unternehmen, Prüfungsleistungserbringer sowie weitere relevante Stakeholder. Besonderes Augenmerk gilt der Frage, inwiefern die angestrebte Gleichstellung von Nachhaltigkeits- und Finanzberichterstattung durch die geplanten Änderungen gefährdet sein könnte. Dabei beleuchtet der Beitrag besonders die potenziellen Konsequenzen der Beibehaltung der begrenzten Prüfungssicherheit für die Qualität und Aussagekraft der Nachhaltigkeitsinformationen. Abschließend erfolgt eine kritische Bewertung der vorgeschlagenen Anpassungen im Spannungsfeld zwischen dem Ziel einer regulatorischen Entlastung und der Notwendigkeit, Transparenz, Vergleichbarkeit und Glaubwürdigkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung langfristig sicherzustellen.
| Original language | German (Austria) |
|---|---|
| Pages (from-to) | 252-264 |
| Number of pages | 13 |
| Journal | Reporting & Wirtschaft kompakt |
| Volume | 2 |
| Issue number | 7/8 |
| Publication status | Published - 2025 |
Fields of science
- 502052 Business administration
- 502056 Auditing
- 502033 Accounting
- 502 Economics
JKU Focus areas
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
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