TY - JOUR
T1 - Österreichischer Lipidkonsensus 2026
T2 - Interdisziplinäre, evidenzbasierte Empfehlungen zu Prävention und Therapie von lipidassoziierten Erkrankungen von 15 medizinischen Fachgesellschaften
AU - Kronenberg, Florian
AU - Höllerl, Florian
AU - Brath, Helmut
AU - Rega-Kaun, Gersina
AU - Greber-Platzer, Susanne
AU - Weiser, Christoph
AU - Klein, Dominic P.
AU - Riesenhuber, Nikolaus
AU - Binder, Christoph J.
AU - Brix, Johanna M.
AU - Clodi, Martin
AU - Eller, Kathrin
AU - Ferrari, Julia
AU - Hubner, Dietmar
AU - Itariu, Bianca K.
AU - Karall, Daniela
AU - Kautzky-Willer, Alexandra
AU - Kiechl, Stefan
AU - Koppelstätter, Christian
AU - Mustafa, Hans G.
AU - Peck-Radosavljević, Markus
AU - Perl, Sabine
AU - Rosenkranz, Alexander R.
AU - Scherer, Thomas
AU - Schernthaner, Gerit Holger
AU - Scherr, Daniel
AU - Seinost, Gerald
AU - Sourij, Harald
AU - Stulnig, Thomas M.
AU - Theurl, Markus
AU - Wascher, Thomas C.
AU - Zitt, Emanuel
PY - 2026/7/16
Y1 - 2026/7/16
N2 - Der österreichische Lipidkonsensus 2026 präsentiert interdisziplinäre, evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention und Therapie lipidassoziierter Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne von der Pädiatrie bis ins hohe Alter. Er wurde von 15 Fachgesellschaften mit 32 Expert:innen erarbeitet, um eine praxisnahe, konsensuale Grundlage für die Versorgung in Österreich zu schaffen. Im Zentrum stehen ein modernes Verständnis der Pathophysiologie von Dyslipidämien, die Rolle klassischer und neuer Lipidparameter (einschließlich ApoB und Lp(a)) sowie eine differenzierte Risikoabschätzung unter Berücksichtigung komorbider Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, chronische Nierenerkrankung, endokrine Störungen und andere Risikomodifikatoren. Auf dieser Basis werden klare Empfehlungen von Lebensstilinterventionen bis pharmakologische Therapien inklusive Kombinationstherapien formuliert. Besonderer Wert wird auf die Harmonisierung nationaler und internationaler Leitlinien (ESC/EAS, KDIGO, kardiologische, endokrinologische und diabetologische Fachgesellschaften u. a.) mit den spezifischen Gegebenheiten des österreichischen Gesundheitssystems gelegt. Der Konsensus adressiert darüber hinaus diagnostische und organisatorische Aspekte, etwa Laborstandards, Schnittstellen zwischen Fachdisziplinen und die Implementierung strukturierter, multimodaler Versorgungswege. Ziel des Konsensus ist es, behandelnden Ärzt:innen aller Versorgungsstufen ein umfassendes, anwendbares Instrument zur Risikostratifizierung und Therapieplanung an die Hand zu geben und so die Prävention atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Damit soll eine Vereinheitlichung der Lipidtherapie in Österreich erreicht und die Translation neuer Evidenz rasch in den klinischen Alltag unterstützt werden
AB - Der österreichische Lipidkonsensus 2026 präsentiert interdisziplinäre, evidenzbasierte Empfehlungen zur Prävention und Therapie lipidassoziierter Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne von der Pädiatrie bis ins hohe Alter. Er wurde von 15 Fachgesellschaften mit 32 Expert:innen erarbeitet, um eine praxisnahe, konsensuale Grundlage für die Versorgung in Österreich zu schaffen. Im Zentrum stehen ein modernes Verständnis der Pathophysiologie von Dyslipidämien, die Rolle klassischer und neuer Lipidparameter (einschließlich ApoB und Lp(a)) sowie eine differenzierte Risikoabschätzung unter Berücksichtigung komorbider Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, chronische Nierenerkrankung, endokrine Störungen und andere Risikomodifikatoren. Auf dieser Basis werden klare Empfehlungen von Lebensstilinterventionen bis pharmakologische Therapien inklusive Kombinationstherapien formuliert. Besonderer Wert wird auf die Harmonisierung nationaler und internationaler Leitlinien (ESC/EAS, KDIGO, kardiologische, endokrinologische und diabetologische Fachgesellschaften u. a.) mit den spezifischen Gegebenheiten des österreichischen Gesundheitssystems gelegt. Der Konsensus adressiert darüber hinaus diagnostische und organisatorische Aspekte, etwa Laborstandards, Schnittstellen zwischen Fachdisziplinen und die Implementierung strukturierter, multimodaler Versorgungswege. Ziel des Konsensus ist es, behandelnden Ärzt:innen aller Versorgungsstufen ein umfassendes, anwendbares Instrument zur Risikostratifizierung und Therapieplanung an die Hand zu geben und so die Prävention atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankungen nachhaltig zu verbessern. Damit soll eine Vereinheitlichung der Lipidtherapie in Österreich erreicht und die Translation neuer Evidenz rasch in den klinischen Alltag unterstützt werden
UR - https://www.scopus.com/pages/publications/105045522693
U2 - 10.1007/S00508-026-02760-6
DO - 10.1007/S00508-026-02760-6
M3 - Artikel
C2 - 42461299
AN - SCOPUS:105045522693
SN - 0043-5325
VL - 138
SP - 721
EP - 789
JO - Wiener klinische Wochenschrift
JF - Wiener klinische Wochenschrift
IS - Suppl 10
ER -