Project Details
Description
Rechtfertigung: In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die funktionelle Konnektivitätsanalyse, bei der untersucht wird, wie Hirnareale miteinander kommunizieren, als neue Methode zur Untersuchung neurologischer Erkrankungen entwickelt. Die funktionelle Konnektivitätsanalyse kann dazu beitragen das Bewusstsein von PatientInnen mit verlängerter Bewusstlosigkeit im Rahmen einer komatösen Störung zu beurteilen und möglicherweise die weitere Genesung vorherzusagen.
Die Analyse der funktionellen neuronalen Konnektivität umfasst unterschiedliche Maße. Pathologische Werte dieser Maße und ihr Zusammenhang mit klinischen Merkmalen (z. Bsp.: Grad der Bewusstseinsstörung) und konventionellen EEG-Befunden sind bisher unklar. Außerdem ist bisher nicht bekannt, ob Konnektivitätsanalysen den Standardmethoden (d. h. der EEG-Reaktivität durch konventionelle EEG-Analyse und klinische Tests) überlegen sind. In der aktuellen Studie sollen klinische und elektrographische Maße der neuronalen Konnektivität bei PatientInnen mit komatöser Bewusstseinsstörung gemessen werden (PHASE 1).
Relevanz: Hauptziel dieser prospektiven explorativen Studie ist es, festzustellen, ob eine EEG-Analyse zur Messung der funktionellen Konnektivität bei komatösen PatientInnen nach einer akuten Hirnschädigung das Aufwachen aus dem Koma vorhersagen kann (PHASE 1). PHASE 2: Das Vorhersagemodell soll prospektiv getestet werden (gesonderter Ethik-Antrag geplant).
Design: Explorative prospektive Kohorten Studie
Maßnahmen: Es soll zusätzlich zur intensivmedizinischen Standardbehandlung an der neurologischen Intensivstation eine Langzeit-EEG-Untersuchung bei PatientInnen mit akuter Hirnverletzung erfolgen (max. 7 Tage nach Beendigung der Analgosedierung).
Vorgehensweise: Wir möchten diese unterschiedlichen Konnektivitätsmaße in einem multivariablen Modell analysieren, um einen prädiktiven Score für einen komatösen Bewusstseinszustand zu entwickeln (PHASE 1). Dieser prädiktive Score soll im Rahmen einer konfirmatorischen Studie als PHASE 2 mit PatientInnen unterschiedlicher neurologischer Diagnosen der neurologischen Intensivstation validiert werden (in diesem Fall wird es einen gesonderten Ethik-Antrag geben).
Die Analyse der funktionellen neuronalen Konnektivität umfasst unterschiedliche Maße. Pathologische Werte dieser Maße und ihr Zusammenhang mit klinischen Merkmalen (z. Bsp.: Grad der Bewusstseinsstörung) und konventionellen EEG-Befunden sind bisher unklar. Außerdem ist bisher nicht bekannt, ob Konnektivitätsanalysen den Standardmethoden (d. h. der EEG-Reaktivität durch konventionelle EEG-Analyse und klinische Tests) überlegen sind. In der aktuellen Studie sollen klinische und elektrographische Maße der neuronalen Konnektivität bei PatientInnen mit komatöser Bewusstseinsstörung gemessen werden (PHASE 1).
Relevanz: Hauptziel dieser prospektiven explorativen Studie ist es, festzustellen, ob eine EEG-Analyse zur Messung der funktionellen Konnektivität bei komatösen PatientInnen nach einer akuten Hirnschädigung das Aufwachen aus dem Koma vorhersagen kann (PHASE 1). PHASE 2: Das Vorhersagemodell soll prospektiv getestet werden (gesonderter Ethik-Antrag geplant).
Design: Explorative prospektive Kohorten Studie
Maßnahmen: Es soll zusätzlich zur intensivmedizinischen Standardbehandlung an der neurologischen Intensivstation eine Langzeit-EEG-Untersuchung bei PatientInnen mit akuter Hirnverletzung erfolgen (max. 7 Tage nach Beendigung der Analgosedierung).
Vorgehensweise: Wir möchten diese unterschiedlichen Konnektivitätsmaße in einem multivariablen Modell analysieren, um einen prädiktiven Score für einen komatösen Bewusstseinszustand zu entwickeln (PHASE 1). Dieser prädiktive Score soll im Rahmen einer konfirmatorischen Studie als PHASE 2 mit PatientInnen unterschiedlicher neurologischer Diagnosen der neurologischen Intensivstation validiert werden (in diesem Fall wird es einen gesonderten Ethik-Antrag geben).
| Short title | ESSENCE |
|---|---|
| Status | Active |
| Effective start/end date | 01.10.2024 → 01.01.2029 |
Fields of science
- 301405 Neuropathology
- 301114 Cell biology
- 302052 Neurology
- 302051 Neurosurgery