Project Details
Description
Rechtfertigung / Relevanz:
Epileptische Anfälle sind eine der häufigsten und belastendsten Begleiterscheinungen bei Gliompatient:innen, v. a. bei niedriggradigen Gliomen.
Die Kontrolle tumorassoziierter Epilepsien ist oft schwierig, viele Patient:innen leiden trotz Medikation an anhaltenden Anfällen.
Bisherige Studien zeigen widersprüchliche Ergebnisse zu Einflussfaktoren (Tumorgröße, Lokalisation, molekulare Marker).
FET-PET wird zunehmend in der Neuroonkologie eingesetzt; mögliche Assoziation zwischen metabolischer Aktivität und Epileptogenität ist bislang nicht systematisch untersucht.
Design:
Retrospektive explorative Studie (2017–2024).
Einschluss: ca. 900 Patient:innen mit histologisch gesichertem Gliom (WHO Grad 2–4) und durchgeführter FET-PET.
Datenerhebung aus klinischen Registern, pathologischen und molekularbiologischen Befunden.
Maßnahmen & Vorgehensweise:
Erstellung einer Datenbank aller geeigneten Patient:innen.
Analyse prä- und postoperativer Epilepsie getrennt, mit Subgruppen (Biopsie, Teil- oder Totalresektion).
Untersuchung der Assoziation zwischen:
FET-PET Uptake (SUVmax/mean, TBRmax/mean, Volumen, RANO-Kriterien) und Epilepsie.
Molekularbiologischen/epigenetischen Markern (IDH, MGMT, EGFR u. a.) und Epilepsie.
Statistische Auswertung explorativ, Signifikanzniveau 0,05, deskriptive Analysen + Visualisierungen.
Datenschutz: Pseudonymisierung, Zugriff nur autorisiert.
Erwarteter Nutzen:
Kein unmittelbarer Patientennutzen (retrospektiv).
Wissenschaftlicher Mehrwert: Identifikation prädiktiver Marker für tumorassoziierte Epilepsie.
Grundlage für bessere prächirurgische Diagnostik und langfristig für optimierte Therapie.
Epileptische Anfälle sind eine der häufigsten und belastendsten Begleiterscheinungen bei Gliompatient:innen, v. a. bei niedriggradigen Gliomen.
Die Kontrolle tumorassoziierter Epilepsien ist oft schwierig, viele Patient:innen leiden trotz Medikation an anhaltenden Anfällen.
Bisherige Studien zeigen widersprüchliche Ergebnisse zu Einflussfaktoren (Tumorgröße, Lokalisation, molekulare Marker).
FET-PET wird zunehmend in der Neuroonkologie eingesetzt; mögliche Assoziation zwischen metabolischer Aktivität und Epileptogenität ist bislang nicht systematisch untersucht.
Design:
Retrospektive explorative Studie (2017–2024).
Einschluss: ca. 900 Patient:innen mit histologisch gesichertem Gliom (WHO Grad 2–4) und durchgeführter FET-PET.
Datenerhebung aus klinischen Registern, pathologischen und molekularbiologischen Befunden.
Maßnahmen & Vorgehensweise:
Erstellung einer Datenbank aller geeigneten Patient:innen.
Analyse prä- und postoperativer Epilepsie getrennt, mit Subgruppen (Biopsie, Teil- oder Totalresektion).
Untersuchung der Assoziation zwischen:
FET-PET Uptake (SUVmax/mean, TBRmax/mean, Volumen, RANO-Kriterien) und Epilepsie.
Molekularbiologischen/epigenetischen Markern (IDH, MGMT, EGFR u. a.) und Epilepsie.
Statistische Auswertung explorativ, Signifikanzniveau 0,05, deskriptive Analysen + Visualisierungen.
Datenschutz: Pseudonymisierung, Zugriff nur autorisiert.
Erwarteter Nutzen:
Kein unmittelbarer Patientennutzen (retrospektiv).
Wissenschaftlicher Mehrwert: Identifikation prädiktiver Marker für tumorassoziierte Epilepsie.
Grundlage für bessere prächirurgische Diagnostik und langfristig für optimierte Therapie.
| Short title | EPI-GLIO |
|---|---|
| Status | Active |
| Effective start/end date | 01.10.2025 → 01.10.2027 |
Fields of science
- 302052 Neurology