Project Details
Description
Schwangerschaftsbedingte hypertensive Erkrankungen, insbesondere Präeklampsie, sind eine häufige Ursache für mütterliche und fetale Komplikationen. Präeklampsie ist gekennzeichnet durch Bluthochdruck und Störungen in mindestens einem weiteren Organ, wobei Nieren, Leber und Plazenta häufig betroffen sind. Die genaue Ursache ist nicht eindeutig, aber eine gestörte Plazentaentwicklung und suboptimale mütterliche Herz-Kreislauf-Leistung werden diskutiert. Die einzige kausale Therapie ist die Entbindung, deren Zeitpunkt sorgfältig zwischen den Risiken für Mutter und Kind abgewogen werden muss.
Es fehlt an einheitlichen Kriterien zur Definition des Schweregrads der Präeklampsie. Internationale Leitlinien variieren stark und verzichten teilweise bewusst auf klare Abgrenzungen, da der Verlauf unvorhersehbar ist. Die Weltgesundheitsorganisation und andere Fachgesellschaften definieren schwere Präeklampsie anhand schwerwiegender Symptome wie starker Hypertonie oder Organmanifestationen.
Eine durch den Hauptautor des primären Prüfzentrums durchgeführte Delphi-Befragung identifizierte Faktoren für die Beurteilung des Schweregrads und Indikationen für eine Entbindung bei Präeklampsie vor der 32. Schwangerschaftswoche. Dabei zeigte sich, dass meist eine Kombination aus mehreren Faktoren die Entscheidung beeinflusst. Um die klinische Beurteilung zu verbessern, wird in einer prospektiven multizentrischen Studie ein datenbasiertes Scoring-System entwickelt. Dieses soll den Schweregrad der Präeklampsie und das Gestationsalter berücksichtigen, um Entscheidungen über Entbindungen und langfristige Konsequenzen besser abzuwägen.
Für diese Studie wird eine Datenbank/Register aufgebaut. Zur Erhebung der Daten wird das System "Castor EDC" verwendet - weitere Hinweise hierzu finden Sie unter dem Punkt 8.4.2. Durch das primäre Prüfzentrum wurde bereits eine entsprechende Eingabemaske in dem System bereitgestellt anhand derer die Daten eingepflegt werden können. Erfragt werden Daten zur Einwilligung der Patientinnen, Maternale Charakteristiken bei Einschluss, Fetale Charakteristiken bei Einschluss, kontinuierliche Abfrage von klinischen Verlaufsparameter, Daten zur Geburt, Daten zum Neonatalen Outcome sowie Maßnahmen beim Neugeborenen, Daten zur Entlassung und bei Bedarf die Information zur Widerrufung der Einwilligung an der Studienteilnahme. Die Datenerhebung erfolgt rein pseudonymisiert und ermöglicht keinen direkten Rückschluss auf Daten der Patientinnen.
Es fehlt an einheitlichen Kriterien zur Definition des Schweregrads der Präeklampsie. Internationale Leitlinien variieren stark und verzichten teilweise bewusst auf klare Abgrenzungen, da der Verlauf unvorhersehbar ist. Die Weltgesundheitsorganisation und andere Fachgesellschaften definieren schwere Präeklampsie anhand schwerwiegender Symptome wie starker Hypertonie oder Organmanifestationen.
Eine durch den Hauptautor des primären Prüfzentrums durchgeführte Delphi-Befragung identifizierte Faktoren für die Beurteilung des Schweregrads und Indikationen für eine Entbindung bei Präeklampsie vor der 32. Schwangerschaftswoche. Dabei zeigte sich, dass meist eine Kombination aus mehreren Faktoren die Entscheidung beeinflusst. Um die klinische Beurteilung zu verbessern, wird in einer prospektiven multizentrischen Studie ein datenbasiertes Scoring-System entwickelt. Dieses soll den Schweregrad der Präeklampsie und das Gestationsalter berücksichtigen, um Entscheidungen über Entbindungen und langfristige Konsequenzen besser abzuwägen.
Für diese Studie wird eine Datenbank/Register aufgebaut. Zur Erhebung der Daten wird das System "Castor EDC" verwendet - weitere Hinweise hierzu finden Sie unter dem Punkt 8.4.2. Durch das primäre Prüfzentrum wurde bereits eine entsprechende Eingabemaske in dem System bereitgestellt anhand derer die Daten eingepflegt werden können. Erfragt werden Daten zur Einwilligung der Patientinnen, Maternale Charakteristiken bei Einschluss, Fetale Charakteristiken bei Einschluss, kontinuierliche Abfrage von klinischen Verlaufsparameter, Daten zur Geburt, Daten zum Neonatalen Outcome sowie Maßnahmen beim Neugeborenen, Daten zur Entlassung und bei Bedarf die Information zur Widerrufung der Einwilligung an der Studienteilnahme. Die Datenerhebung erfolgt rein pseudonymisiert und ermöglicht keinen direkten Rückschluss auf Daten der Patientinnen.
| Short title | AsSeDePre32 |
|---|---|
| Status | Finished |
| Effective start/end date | 03.02.2025 → 31.12.2025 |
Fields of science
- 302014 Endocrinology
- 302022 Gynaecology
- 302017 Obstetrics