Weiterentwicklung des sog. Notstandskonzeptes für die Rechtfertigung vorbeugender Maßnahmen

Activity: Talk or presentationInvited talkscience-to-science

Description

Zur Problematik der Ligitimation vorbeugender Eingriffe und Entwicklung eines an Tätergefährlichkeit orientierten "antispekulativen Strafrechtes" sowie über die vorbeugende Maßnahme als Lückenschluss für Prävention ohne Preisgabe des Schuldgrundsatzes, aber mit dem Problem der Duldungslast, die dem Betroffenen auferlegt wird. Daher muss der Eingriff auch gegenüber dem Betroffenen gerechtfertigt werden. Hier stehen sich aber das kollektivistische "Prinzip des überwiegenden Interesses" und das individualistische Rechtfertigungskonzepte gegenüber. Das "Notstandskonzpet" wird diesbezüglich untersucht und sein mögliches Scheitern begründete; die rechtsethische Rechtfertigung strafrechtlicher Unterbringung wird hinterfragt,wenn der Betroffene wegen seines psychischen Grundzustandes weniger Rücksichtnahme schuldet.
Period20 Feb 2020
Event titleMasterclass Interdisziplinäre Rechtswissenschaft-Verfahrensgerechtigkeit-Procedural Justice 2020
Event typeConference
LocationAustriaShow on map

Fields of science

  • 505024 Criminal law
  • 505023 Criminal procedural law
  • 501020 Legal psychology
  • 505008 Criminology
  • 505017 Comparative law
  • 505016 Legal theory
  • 505 Law