Verbesserung der Güte elektrostatischer Transducer durch Regelung

  • Andreas Kugi (Speaker)

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Description

Elektrostatische Transducer finden vorwiegend Anwendung als mikromechanische Sensoren und Aktuatoren, wie beispielsweise Kondensatormikrophone (z.B. [11]) oder Beschleunigungssensoren (z.B. [1]). Typischerweise bestehen diese Transducer aus einer beweglichen Elektrode und einer starren Gegenelektrode und durch die Bewegung der beweglichen Elektrode ändert sich der Elektrodenabstand und somit die Kapazität des Transducers. Insbesondere bei der mikromechanischen Ausführung bedingt eine konstruktive Erhöhung der Empfindlichkeit auch eine unerwünschte Erhöhung der nichtlinearen Verzerrung und im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Aneinanderkleben der beiden Elektroden kommen. Im Rahmen dieses Beitrages soll gezeigt werden, wie man mit Hilfe einer regelbaren Versorgungsspannung diese unerwünschten Effekte vermeiden und damit die Güte des Transducers steigern kann (siehe [3]). Wie auch schon in [8] beschrieben, ist eine exakte analytische mathematische Beschreibung von elektrostatischen Transducern Voraussetzung für den Reglerentwurf. Der Reglerentwuf selbst beruht im vorliegenden Fall auf der gezielten Beeinflussung der potentiellen Energie des geschlossenen Kreises. Diese Entwurfsphilosophie macht sich die physikalische Struktur der zu regelnden Strecke zu Nutze und zeigt bei vielen technischen Anwendunge große Erfolgsaussichten (siehe z.B. [7]). Anhand eines Kondensatormikrophons wird die Brauchbarkeit der vorgestellten Methodik gezeigt.
Period20 Sept 1999
Event title11. Steirisches Seminar über Regelungstechnik und Prozessautomatisierung
Event typeConference
LocationAustriaShow on map

Fields of science

  • 202017 Embedded systems
  • 202027 Mechatronics
  • 202003 Automation
  • 202 Electrical Engineering, Electronics, Information Engineering
  • 202034 Control engineering
  • 203015 Mechatronics
  • 101028 Mathematical modelling