Soziale Identität und kognitive Leistung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

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Description

Neuere Theorien und Befunde legen die Vermutung nahe, dass der vergleichsweise geringe schulische Erfolg von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in einem Gefühl der Bedrohung begründet liegt, negative Vorurteile und Stereotype durch eigenes Handeln zu bestätigen (social identity threat). In einer großen experimentellen Studie mit einem 2 (Migrationshintergrund: ja/nein) x 3 (Identity Threat: explizit, subtil, kein Threat) Design untersuchten wir inwiefern sich verschiedene Threat Manipulationen auf die Leistung von Jugendlichen (13-15 Jahre) in einem kognitiven Leistungstest auswirken. Dabei fungierten u.a. die Identifikation mit der Herkunftsgruppe sowie die Identifikation mit der Aufnahmenation als Moderatorvariablen. Die Ergebnisse zeigen u.a., dass die Leistung von SchülerInnen mit Migrationshintergrund, die sich stark mit der Aufnahmenation Österreich identifizieren, weniger unter den Einflüssen von expliziten Stereotypen litt, als bei geringer identifizierten Jugendlichen.
Period24 Sept 2013
Event title14. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie
Event typeConference
LocationGermanyShow on map

Fields of science

  • 501004 Differential psychology
  • 501003 Occupational psychology
  • 501016 Educational psychology
  • 501 Psychology
  • 508009 Media research
  • 508007 Communication science
  • 501020 Legal psychology
  • 501021 Social psychology
  • 501001 General psychology

JKU Focus areas

  • Management and Innovation
  • Social Systems, Markets and Welfare States
  • Social and Economic Sciences (in general)