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Robo-Nannys, Robo-Taxis und warum wir eine Psychologie der Robotik brauchen

Activity: Talk or presentationInvited talkscience-to-science

Description

Robotern und künstlicher Intelligenz wird für das nächste Jahrzehnt ein regelrechter Boom prognostiziert. Neben den großen industriellen Einsatzgebieten geht es dabei immer mehr auch um „soziale Maschinen“, die aus den Backstage-Bereichen der Produktions- und Lagerhallen hervortreten und im Alltag ganz unterschiedlicher Personengruppen ankommen. Zukunftsszenarien zeichnen Bilder vom Assistenz-Roboter, der im Krankenhaus Medikamente abgibt bis hin zum autonomen Roboter-Taxi, das wie einst K.I.T.T. per smarter Uhr herbeigerufen wird. Mit den fortschreitenden technischen Entwicklungen sind auch Fragen zur Wahrnehmung und Akzeptanz intelligenter Maschinen nicht mehr nur Gegenstand hypothetischer Auseinandersetzungen, sondern eröffnen für die Psychologie ein neues Forschungsfeld von realweltlicher Bedeutung. Martina Mara gibt Einblick in empirische Befunde und aktuelle Fragestellungen der Robopsychologie. Sie erklärt, warum das typische Medienbild des Roboters bestehende Ängste mehr schürt als mindert, welche Problematik simulierte Emotionalität bei Chatbots mit sich bringt und warum es so essenziell sein wird, dass sich intelligente Maschinen ihren NutzerInnen gegenüber erklären können.
Period14 Apr 2018
Event titleÖGP 2018 - 13. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie
Event typeConference
LocationAustriaShow on map

Fields of science

  • 202035 Robotics
  • 102013 Human-computer interaction
  • 501002 Applied psychology
  • 501012 Media psychology
  • 102001 Artificial intelligence
  • 508016 Science communication
  • 509026 Digitalisation research

JKU Focus areas

  • Digital Transformation