Juristische & technische Behinderungen wissenschaftlicher Kommunikation (Lehre, Forschung) & wissenschaftsfreundlichere Alternativen

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Description

Hochmobilen ForscherInnen könnte digitalisierte Wissenschaftskommunikation viele Vorteile bieten. Doch unter restriktiven rechtlichen Bedingungen &Verwertungsmodellen, dokumentieren mehrere Studien, verschlechtert die Umstellung von Papier auf Online die Informationssituation, verringert sich der pragmatische Wert wissenschaftlicher Information. Toll-Access-Dienste (Journale, Archive) gestatten nur recht eingeschränkte Nutzungen. Arbeitsmöglichkeiten von Bibliotheken werden gerichtlich auf das Niveau von Papier und Fax beschränkt. Auch Plagiatsuntersuchungen und kollegialer wissenschaftlicher Informationsaustausch sind nun in juristischen Grauzonen angesiedelt. Wichtigster Vorteil von Open Access-Dokumenten: die Freiheit ihrer Verwendung. OA-Dokumente sind rechtlich gegen Plagiat geschützt, sowie (wenn gewünscht) gegen kommerzielle Verwertung. OA-Dokumente dürfen aber weitergereicht, über Listen vervielfältigt, auf Webseiten gepostet werden. In Kombination mit dem offenen Zugang zu den verwendeten Daten (in der Biologie bereits Standard) wäre intersubjektive Überprüfbarkeit wesentlich leichter als bisher gewährleistbar. Hinzu kommt der Zeitgewinn: bis zu 20 Minuten pro Dokument bei Toll-Access, 1-2 Minuten maximal (bei längeren Downloads) unter Open Access, das macht bei materialreicher Forschung pro Woche einen Arbeitstag aus...
Period12 Sept 2012
Event titleunbekannt/unknown
Event typeConference
LocationAustriaShow on map

Fields of science

  • 603 Philosophy, Ethics, Religion
  • 504 Sociology
  • 603109 Logic
  • 603120 Philosophy of language
  • 603113 Philosophy
  • 603102 Epistemology
  • 603124 Theory of science
  • 603103 Ethics