Description
Globalisierung ist aus unserem Leben nicht wegzudenken. Globalisierung macht es möglich, dass Kapital, die Produktion bestimmter Waren und Arbeitskräfte immer weniger an einen Ort gebunden sind. Die Verlagerung der Produktion in sogenannte Billiglohnländer bedeutet dort möglicherweise Wachstum, aber nicht unbedingt menschliche Entwicklung. Während wir von billigen Konsumgüterimporten profitieren, werden Menschen und Natur überausgebeutet. Gleichzeitig werden ArbeiterInnen im globalen Süden als Bedrohung wahrgenommen. Schon die Drohung, Produktion zu verlagern, macht Gewerkschaften und Regierungen erpressbar. Ein Wettlauf nach unten ist die Folge. Bei dem Workshop werden mit Blick auf globale Produktionsnetzwerke Fragen von Umweltgerechtigkeit, menschenwürdiger Arbeit und transnationaler Solidarität diskutiert. Die Veranstaltung ist Teil des Lehrgangs "Global denken, global handeln", der von Südwind OÖ und weltumspannend arbeiten in Form mehrerer Module angeboten wird. Das Modul "Über Globalisierung" wird von der Abteilung Politik und Entwicklungsforschung an der JKU organisiert. Es nehmen Studierende und LehrgangsteilnehmerInnen und AbsolventInnen statt. Einige Teile des Workshops - der Auftaktvortrag und die Podiumsdiskussion am Ende - sind öffentlich zugänglich.| Period | 16 Jan 2019 → 18 Jan 2019 |
|---|---|
| Event type | Conference |
| Location | AustriaShow on map |
Fields of science
- 504 Sociology