Arbeitsplatzunsicherheit, Work Orientation und Wohlbefinden. Eine Mediatoranalyse

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Description

Zahlreiche Forschungsarbeiten konnten zeigen, dass Arbeitsplatzunsicherheit negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat. In vorliegender Fragebogenstudie wurde untersucht, ob Wrzesniewsky`s Konzept den Zusammenhang zwischen Arbeitsplatzunsicherheit und verschiedenen Aspekten des Wohlbefindens erklären kann. Wrzesniewsky unterscheidet 3 Orientierungen in Bezug auf die Arbeit: Personen mit Job-Orientierung betrachten ihre Arbeit hauptsächlich als Quelle zur Geldbeschaffung-, während Personen mit Karriere-Orientierung in erster Linie eine höher qualifizierte Beschäftigung anstreben- und Personen mit Calling-Orientierung ihre Arbeit als eine Art Berufung ansehen. In einer Online-Befragung von 240 Erwerbstätigen zeigte sich – in Übereinstimmung mit bisherigen Forschungsergebnissen –, dass Arbeitsplatzunsicherheit signifikant negativ mit affektivem und kognitivem Wohlbefinden, sowie mit Arbeitszufriedenheit korreliert. Wrzesniewsky`s Work Orientation tat sich in den Mediationsanalysen als teilweise mediierende Variable auf: Die Job-Orientierung, welche im negativen Zusammenhang mit dem Wohlbefinden steht, wird durch Arbeitsplatzunsicherheit verstärkt, während die Calling-Orientierung, welche förderlich für die Arbeitszufriedenheit ist, durch die Arbeitsplatzunsicherheit geschwächt wird.
Period25 Apr 2014
Event title11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie
Event typeConference
LocationAustriaShow on map

Fields of science

  • 501015 Organisational psychology
  • 501003 Occupational psychology
  • 501 Psychology
  • 501012 Media psychology

JKU Focus areas

  • Management and Innovation
  • Social Systems, Markets and Welfare States
  • Social and Economic Sciences (in general)