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Weder Fisch noch Fleisch? Ambivalenzen globaler Warenketten im neoliberalen Nahrungsregime

Publikation: Beitrag in Buch/Bericht/KonferenzbandKapitel

Abstract

Die Logik, die der industriellen Fisch- und Fleischproduktion zugrunde liegt, ist keine Logik des Gebrauchswerts. Sie folgt der Logik des Tauschwerts: Fisch- und Fleischprodukte werden hergestellt, um sie zu vermarkten und Gewinn damit zu erzielen. Das Ergebnis davon sind kritikwürdige Arbeitsbedingungen und eine Missachtung der ökologischen Grundlagen, auf denen diese Waren beruhen. Der Beitrag analysiert unter Bezugnahme auf theoretische Konzepte der Warenkettenforschung, insbesondere der Warenfronten, die globale Einbettung der industriellen Fisch- und Fleischproduktion. Wir betrachten in globaler und historischer Perspektive die Produktionsbedingungen, Warenströme, Arbeitsregime und Konsummuster dieser beiden Nahrungsmittelketten und stellen die Frage, welche Akteure von deren Verlängerung und Intensivierung profitieren und wer davon Schaden nimmt.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
TitelGesellschaft in Transformation: Sorge, Kämpfe und Kapitalismus
Herausgeber*innen Roland Atzmüller et al.
ErscheinungsortWeinheim Basel
VerlagBeltz Juventa
Seiten190-200
Seitenumfang11
ISBN (Print)978-3-7799-8141-1
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2024

Publikationsreihe

NameArbeitsgesellschaft im Wandel

Wissenschaftszweige

  • 504 Soziologie
  • 509023 Entwicklungsforschung

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