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Soziale Kompetenz: Hierarchisiert, vergeschlechtlicht und ökonomisiert

  • Antonia Kupfer
  • , Edeltraud Ranftl

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelBegutachtung

Abstract

In diesem Artikel wird die Geschlechterdimension des Begriffs "soziale Kompetenz" behandelt und die These vertreten, dass die Verwendungsweisen des Begriffs zur Aufrechterhaltung der Geschlechterhierarchie beitragen. Eine vormals Frauen qua Geschlecht zugeschriebene und außerhalb von Bildungsinstitutionen erlernte Kompetenz wird nunmehr in Lehr- und Ausbildungsplänen institutionalisiert. Dabei wird "soziale Kompetenz" auf Verwertungslogik gerichtet und erscheint zunächst als geschlechtsneutral. Bei näherer Analyse zeigt sich jedoch, dass je nach Kontext der Begriff mal "weiblich" und mal "männlich" konnotiert ist. Der Wandel von Arbeit und Beschäftigung, der unter anderem mit den Begriffen Entgrenzung, Subjektivierung und Rationalisierung skizziert wird, findet seine Entsprechung im Bildungssystem.
Titel in ÜbersetzungSocial skills: embedded by hierarchical, engendered and economic lines
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)66-81
Seitenumfang16
FachzeitschriftÖZS - Österreichische Zeitschrift für Soziologie
Volume31
Ausgabenummer4
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 01 Dez. 2006

Wissenschaftszweige

  • 504005 Bildungssoziologie
  • 504030 Wirtschaftssoziologie
  • 502 Wirtschaftswissenschaften
  • 504 Soziologie

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