Abstract
Durch den Lehrkräftemangel in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) wurden Maßnahmen eingeführt, um Personalengpässen in Schulen entgegenzuwirken. Dazu gehört auch der Einsatz von Quereinsteiger*innen in den Lehrer*innenberuf, die über keine fundierte pädagogische Ausbildung verfügen.
Aus diesem Grund untersucht diese Diplomarbeit die Wahrnehmung der Eltern zum Einsatz von Quereinsteiger*innen in den Lehrer*innenberuf. Dafür wurde eine quantitative Studie in der DACH-Region mit Eltern durchgeführt, welche schulpflichtige Kinder im Alter von sechs bis 20 Jahren haben.
Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern den Einsatz von Personen ohne pädagogische Ausbildung zur Bewältigung des Lehrkräftemangels im Vergleich zu anderen Lösungsansätzen als sinnvoller erachten. Diese Maßnahme ist jedoch nicht als bevorzugte Lösung anzusehen. Weiters vermuten Eltern, dass Quereinsteiger*innen gegenüber einschlägig qualifizierten Lehrenden motivierter und belastbarer sind sowie mehr neue Perspektiven in den Unterricht einbringen. Eltern, die der Einführung des Quereinstiegsmodells positiver gegenüberstehen, tendieren dazu, Quereinsteiger*innen in den Lehrer*innenberuf höhere Kompetenzen zuzuschreiben als einschlägig qualifizierten Lehrkräften. Eltern mit stärkeren Bedenken nehmen wahr, dass einschlägig qualifizierte Lehrkräfte im Fach Mathematik den Unterricht allgemein besser machen und abwechslungsreicher gestalten. Eltern ohne Bedenken empfinden dies gegenteilig. Für diese beiden Aspekte wurden statistisch signifikante Unterschiede festgestellt.
Aus diesem Grund untersucht diese Diplomarbeit die Wahrnehmung der Eltern zum Einsatz von Quereinsteiger*innen in den Lehrer*innenberuf. Dafür wurde eine quantitative Studie in der DACH-Region mit Eltern durchgeführt, welche schulpflichtige Kinder im Alter von sechs bis 20 Jahren haben.
Die Ergebnisse zeigen, dass Eltern den Einsatz von Personen ohne pädagogische Ausbildung zur Bewältigung des Lehrkräftemangels im Vergleich zu anderen Lösungsansätzen als sinnvoller erachten. Diese Maßnahme ist jedoch nicht als bevorzugte Lösung anzusehen. Weiters vermuten Eltern, dass Quereinsteiger*innen gegenüber einschlägig qualifizierten Lehrenden motivierter und belastbarer sind sowie mehr neue Perspektiven in den Unterricht einbringen. Eltern, die der Einführung des Quereinstiegsmodells positiver gegenüberstehen, tendieren dazu, Quereinsteiger*innen in den Lehrer*innenberuf höhere Kompetenzen zuzuschreiben als einschlägig qualifizierten Lehrkräften. Eltern mit stärkeren Bedenken nehmen wahr, dass einschlägig qualifizierte Lehrkräfte im Fach Mathematik den Unterricht allgemein besser machen und abwechslungsreicher gestalten. Eltern ohne Bedenken empfinden dies gegenteilig. Für diese beiden Aspekte wurden statistisch signifikante Unterschiede festgestellt.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Qualifikation | Master/Diplom |
| Gradverleihende Hochschule |
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| Betreuung / Begutachtung |
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| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
Wissenschaftszweige
- 503 Erziehungswissenschaften
- 501016 Pädagogische Psychologie
- 503011 Fachdidaktik Geisteswissenschaften
- 503033 Politische Bildung
- 501005 Entwicklungspsychologie
- 503007 Didaktik
- 503014 Fachdidaktik Sozialwissenschaften
- 503025 Schulpädagogik
- 503037 Lehrer:innenbildung
- 503038 Schulentwicklung
- 503006 Bildungsforschung
- 503032 Lehr- und Lernforschung
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