Abstract
Biometrische Identifikation durch Vermessen der Iris ist ein erfolgreicher Ansatz
zur biometrischen Identifikation, der derzeit faktisch nur ¨uber Extraktion
von Merkmalen basierend auf Gabor-Wavelets realisiert wird (und in
dieser Form durch existierende Patente abgedeckt ist). Marktbeherrschend
sind Systeme die nach John Daugmans Methode des Iris Codes funktionieren1.
Obwohl diese sehr gute Erkennungsraten bei gleichzeitig hoher Geschwindigkeit
aufweisen, w¨are ein System, das mit einem nicht patentierten Verfahren
arbeitet als frei zug¨angliche Alternative interessant und w¨unschenswert. In
dieser Arbeit soll also untersucht werden wie gut die Principal Component
Analysis (PCA) als Alternative zur Merkmalsextraktion basierend auf Gabor
Wavelets f¨ur solche Aufgaben genutzt werden kann.
Im Verlauf des Textes wird die Entwicklung eines biometrischen Systems,
gegliedert in seine wichtigsten Einzelkomponenten - wie Techniken zur Bildaufnahme,
Bildverbesserungsmaßnahmen, Segmentierung und Lokalisierung
und schließlich die Principal Component Analysis - beschrieben und eine
abschließende Bewertung gegeben.
1How Iris Recognition Works by J. Daugman.
5
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2005 |
Wissenschaftszweige
- 102 Informatik
- 102001 Artificial Intelligence
- 102003 Bildverarbeitung
- 102015 Informationssysteme
- 202002 Audiovisuelle Medien
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