Abstract
Firmen konkurrieren in Märkten über Preise und Qualitäten. Kunden
selektieren das ihren Prämissen am besten entsprechende Angebot. So in
kurzer Form die Sicht ökonomischer Lehrbücher. Gleichzeitig besitzen
Firmen mehr oder weniger hohen Status, ähnlich wie Individuen. Investitionen
in Status wiederum, sei es über Werbung, Public Relations, Netzwerkpflege
oder ähnliches, werden traditionell als Beitrag zur Lösung
des Informationsproblems im Markt interpretiert – Status als Signal –
wenn ökonomisch relevante Kriterien, wie Preis und Qualität, schwer
ermittelbar sind. In dem Beitrag werden zunächst Arbeiten beschrieben,
welche diese Erklärung in Frage stellen. Den wohl ersten Alternativansatz
modellierte der Soziologe Harrison White (1981) als Marktprofil
unter der Prämisse, dass es für individuelle Firmen einfacher ist sich an
anderen Firmen zu orientieren und sich von diesen in einer Status-Ordnung
abzusetzen als die Präferenzen der Konsumenten zu erkunden. Dieser
Ansatz wurde in verschiedenen Richtungen weiterentwickelt. Im Beitrag
wird Status als wesentlicher Mechanismus zur Koordination der
Firmen, zur Etablierung und zur Aufrechterhaltung des Marktprofils postuliert.
Im Hauptteil des Beitrages wird, teilweise darauf und auf organisationstheoretischen
Konzepten aufbauend, ein Modell angeboten, das
nicht nur stabile Status-Ordnungen, sondern auch Bedingungen zeigt,
unter welchen diese Status-Ordnungen brechen und durch neue ersetzt
werden.
| Titel in Übersetzung | Statur Hierachies for Firm Coordination |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
| Titel | Jenseits der Konventionen: Alternatives Denken zu Wirtschaft, Gesellschaft und Politik |
| Herausgeber*innen | Pühringer Stefan, Graupe Silja, Hirte Katrin, Kapeller Jakob, Panther Stephan |
| Erscheinungsort | Marburg |
| Verlag | Metropolis |
| Seiten | 123-142 |
| Seitenumfang | 20 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2020 |
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