Abstract
Basierend auf einer Langzeitstudie mit Studierenden aus mehr als 20 Ländern werden in diesem Beitrag Erfolgsfaktoren und Konfliktpotenziale von virtuellen Teams aufgezeigt. Anhand dieser Testgruppe wird deutlich, dass die meisten Konflikte weniger aus divergierenden Interpretationen der gestellten Aufgaben als vielmehr aus Gruppenprozessen entstehen. Kulturelle Faktoren, wie etwa unterschiedliche Bedürfnisse nach Beziehungsbildungen nehmen auf Grund der defizitären Kommunikationsstrategien im virtuellen Raum zu und können nur durch häufige Interaktion zwischen den Teammitgliedern in wertvolle Synergien umgewandelt werden. Kognitives Lernen über Konflikte kann zwar zur Bewusstseinsbildung beitragen. Virtuelle Teams müssen jedoch durch experimentelles Lernen und durch Reflexion der Lernerfahrung üben, konstruktiv mit Konfliktsituationen umzugehen.
| Titel in Übersetzung | Virtual interaction. How can multicultural virtual teams learn to recognize conflict at an early stage and how can they deal with it? |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
| Titel | Von der digitalen zur interkulturellen Revolution |
| Herausgeber*innen | Reutner Ursula |
| Erscheinungsort | Baden-Baden |
| Verlag | Nomos |
| Seiten | 317-334 |
| Seitenumfang | 17 |
| ISBN (Print) | 978-3-8329-7880-8 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2012 |
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