Abstract
Im Rahmen dieser Masterarbeit wird die Auslegung und Analyse eines magnetisch gelagerten Antriebssys- tems für einen sogenannten Tumorzellen-Shredder vorgestellt. Ziel ist es, einen vollständig berührungslos gelagerten Rotor zu realisieren, der die gezielte mechanische Zerstörung von Tumorzellen durch defi- nierte Scherkräfte ermöglicht, ohne dabei Blutbestandteile zu beschädigen oder Verschmutzungen zu erzeugen.
Zu diesem Zweck werden zwei grundsätzliche Konzepte verglichen – einerseits ein System mit separaten aktiven und passiven Magnetlagern sowie einer eignen Motoreinheit, andererseits ein System, das aus zwei identischen lagerloseren Motoren besteht. Durch eine Kombination aus analytischen Überlegungen, 2D-Optimierungen in SyMSpace und 3D-Finite-Elemente-Simulationen in ANSYS Maxwell zeigt sich, dass das lagerlose Motorprinzip deutliche Vorteile hinsichtlich Kompaktheit und geringerer magnetischer Kopplung bietet. Die elektromagnetische Geometrie wurde bezüglich Wirkungsgrad, Nutrastkräften, Kraft- sowie Drehmomentenbildung in SyMSpace optimiert, wobei die Simulationsergebnisse durch eine 3D-FE-Berechnung validiert werden.
Im experimentellen Teil wird ein Prototyp konstruiert und gefertigt, der aus drahterodierten Blechpaketen, 3D-gedruckten Stator-Endkappen und individuell gewickelten Spulen besteht. Anschließende Messungen am institutseigenen Prüfstand bestätigen die simulativ ermittelten axialen und radialen Steifigkeiten sowie die Einphasencharakteristik mit einer Abweichung von nur 10%. Damit wird die Funktionalität und Reproduzierbarkeit des elektromagnetischen Entwurfs nachgewiesen.
Zu diesem Zweck werden zwei grundsätzliche Konzepte verglichen – einerseits ein System mit separaten aktiven und passiven Magnetlagern sowie einer eignen Motoreinheit, andererseits ein System, das aus zwei identischen lagerloseren Motoren besteht. Durch eine Kombination aus analytischen Überlegungen, 2D-Optimierungen in SyMSpace und 3D-Finite-Elemente-Simulationen in ANSYS Maxwell zeigt sich, dass das lagerlose Motorprinzip deutliche Vorteile hinsichtlich Kompaktheit und geringerer magnetischer Kopplung bietet. Die elektromagnetische Geometrie wurde bezüglich Wirkungsgrad, Nutrastkräften, Kraft- sowie Drehmomentenbildung in SyMSpace optimiert, wobei die Simulationsergebnisse durch eine 3D-FE-Berechnung validiert werden.
Im experimentellen Teil wird ein Prototyp konstruiert und gefertigt, der aus drahterodierten Blechpaketen, 3D-gedruckten Stator-Endkappen und individuell gewickelten Spulen besteht. Anschließende Messungen am institutseigenen Prüfstand bestätigen die simulativ ermittelten axialen und radialen Steifigkeiten sowie die Einphasencharakteristik mit einer Abweichung von nur 10%. Damit wird die Funktionalität und Reproduzierbarkeit des elektromagnetischen Entwurfs nachgewiesen.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
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| Betreuung / Begutachtung |
|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2026 |
Wissenschaftszweige
- 202034 Regelungstechnik
- 202027 Mechatronik
- 202011 Elektrische Maschinen
- 202 Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik
- 202025 Leistungselektronik
- 202009 Elektrische Antriebstechnik
- 202015 Elektronik
- 202014 Elektromagnetismus
JKU-Schwerpunkte
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
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