Abstract
In dieser Arbeit wird in erster Linie die sozialpsychologisch relevante Thematik des „Trolley-Dilemmas“ untersucht. Nach einer Einführung in die Thematik und einer deskriptiven Beschreibung des aktuellen Forschungsstandes, werden die Methodik sowie die Ergebnisse dieser Arbeit beschrieben und abschließend diskutiert. Durchgeführt wurde eine qualitative Interviewstudie mit teilstandardisierten Interviewleitfäden. Die Stichprobe dieser Studie umfasst 22 Personen – allesamt mit Bezug zur Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ). Die Kernthematik dieser Befragung waren vier unterschiedliche Gedankenexperimente welche sich in ihrem Konkretisierungsniveau unterscheiden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Personen hinsichtlich der Beurteilung der moralisch-dilemmatischen Situationen uneinig sind. Den Befragten ist es jedoch wichtig, dass sie selbst keine Rechenschaft für eine Handlung mit Todesfolge ablegen müssen. Je aktiver der Part des Eingreifens in die Situation empfunden wird, desto stärker bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Studie ihre Abneigung gegenüber dem Eingreifen zum Ausdruck. Unterlassene Taten wiegen demnach weniger schwer, als vollzogene Handlungen.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Qualifikation | Master/Diplom |
| Betreuung / Begutachtung |
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| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2018 |
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