Abstract
Ein Ziel von Industrie 4.0 ist die Steigerung der Flexibilität der industriellen Produktion. Gleichzeitig existiert eine Reihe von heterogenen Engineering- und Laufzeitsystemen, die das Rückgrat der heutigen Automatisierungssysteme bilden und nicht austauschbar sind. In diesem Kontext stellt sich die Frage: Wie können Engineeringsysteme mit unterschiedlichen Laufzeitumgebungen interagieren? Für die Lösung dieser Fragestellung muss sowohl die Kommunikation zwischen Engineeringsystemen und Laufzeitsystemen vereinheitlicht werden, als auch eine harmonisierte Vorstellung des zu bearbeitenden Systems erreichtwerden. In diesem Beitrag wird, unter Berücksichtigung von bestehenden Ansätzen, ein Metamodell für die Beschreibung von Softwareapplikationen vorgestellt, das von domänenspezifischen Implementierungen abstrahiert. Die einheitliche Schnittstelle für das Engineering führt dazu, dass in verteilten Systemen mit einer heterogenen Systemstruktur Engineeringsysteme mit unterschiedlichen Laufzeitumgebungen interagieren können. Der Beitrag schließt mit einem Mapping des vorgestellten Metamodells auf die Modelle der beiden im Forschungsprojekt BaSys 4.0 (Basissystem Industrie 4.0) verwendeten Systeme Eclipse 4diac und ACPLT/RTE.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 54-62 |
| Seitenumfang | 9 |
| Fachzeitschrift | Automatisierungstechnische Praxis-Edition (Atp-Edition) |
| Volume | 61 |
| Ausgabenummer | 9 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2019 |
Wissenschaftszweige
- 202017 Embedded Systems
- 102022 Softwareentwicklung
- 102025 Verteilte Systeme
- 102029 Praktische Informatik
- 202003 Automatisierungstechnik
- 202041 Technische Informatik
JKU-Schwerpunkte
- Digital Transformation
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