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Deinstitutionalisierung von ehemaligen Langzeitpatienten in Oberösterreich.

  • Alfred Grausgruber
  • , Brigitte Hloch-Wegscheider
  • , Margarete Ortmair
  • , Christian Rachbauer
  • , Werner Schöny

Publikation: Andere BeiträgeSonstiger Beitrag

Abstract

Die Enthospitalisierung von psychiatrischen Langzeitpatien-tInnen ist eine der großen Aufgaben einer modernen sozial- psychiatrischen Versorgung. Die einzelnen Länder haben hier unterschiedliche Vorgehensweisen eingeschlagen. Unabhänig davon stehen aber alle Länder vor der Aufgabe, geeignete Wege und Möglichkeiten zu finden, wie ehemalige Langzeitpatient ausserhalb von Anstalten in der Gemeinde leben können. Wir sind davon überzeugt, dass Menschen, auch wenn sie an schweren psychischen Erkrankungen leiden in der Lage sind und die Fähigkeit haben, außerhalb von Institutionen zu leben. Die schwierigste Aufgabe besteht dabei darin, die Fähigkeiten und Bedürfnisse dieser Menschen zu identifizieren und ihnen Verantwortung und Selbstvertrauen zu einem selbstbestimmten Leben zu vermitteln. In Oberösterreich wurde dazu ein spezielles Programm mit dem Namen "Lebensformen" entwickelt und mehr als 400 ehemalige Langzeitpatienen neue Lebens- und Wohnmöglichkeiten außerhalb der Anstalt in der Gemeinde vermittelt.
Titel in ÜbersetzungDeinstitutionalization of former long-stay patients in upper austria.
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seitenumfang28
PublikationsstatusVeröffentlicht - Okt. 2001

Wissenschaftszweige

  • 504020 Medizinsoziologie
  • 303021 Medizinische Rehabilitation
  • 302076 Sozialpsychiatrie

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