Abstract
Seit Anders N. Kiaer im Jahre 1895 seine Idee - die "repräsentative Methode" - der Öffentlichkeit präsentierte, ist der Begriff der "Repräsentativität" einer Stichprobe ein vielverwendeter statistischer FAchausdruck, dessen Suggestion in keinem Verhältnis zu seiner tatsächlichen inhaltlichen Leere steht. In diesem Aufsatz wird eine präzise Definition des Begriffes eingeführt, welche von dem Versständnis ausgeht, daß die Objekte in einer Stichprobe für die Objekte einer grundgesamtheit nicht schlechthin, sondern ausschließlich bestimmter Merkmale repräsentativ sein können. Auf diese definition aufbauend wird eine Beschreibung der verschiedenen Stichprobenverfahren vorgenommen und dadurch nachgewiesen, welch gute Dienste der Begriff dabei und bei der Beurteilung der Qualität von Stichprobenergebnissen leisten kann.
| Titel in Übersetzung | The Problem with the Term Representativity |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
| Seitenumfang | 6 |
| Fachzeitschrift | Allgemeines Statistisches Archiv |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 1996 |
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