Abstract
Intersektionalität ist eines der wichtigsten Konzepte in den Gender Studies und erfreut sich auch darüber hinaus zunehmender Beliebtheit. Dabei dient Intersektionalität aber oft nur als Buzzword, im Dunkeln bleibt, auf welchen theoretischen und methodologischen Grundlagen das Konzept beruht. Nach einem Überblick über die Potenziale und Fallstricke von Intersektionalität schlägt dieser Beitrag eine Konzeption vor, in der die gesellschaftliche Arbeitsteilung als theoretischer Dreh- und Angelpunkt der Analyse genutzt wird. Anhand von empirischen Forschungen zu prekärer Arbeit von Migrant:innen in Spanien und Österreich wird gezeigt, dass eine intersektionale Heuristik eine differenzierte Analyse von Prekarität und Arbeitsausbeutung ermöglicht, indem sie strukturelle Mechanismen und subjektive Wahrnehmungen von Prekarität in Beziehung setzt.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Titel | Perspektivwechsel: das Hinterfragen des Selbstverständlichen |
| Untertitel | Ungleichzeitigkeiten – Widersprüche – Ambivalenzen |
| Verlag | Springer VS Verlag |
| Seiten | 61-75 |
| Seitenumfang | 15 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Elektronische Veröffentlichung vor Drucklegung - 22 Nov. 2025 |
| Extern publiziert | Ja |
Wissenschaftszweige
- 504014 Gender Studies
- 504021 Migrationsforschung
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