Abstract
Zur Detektion und Lokalisierung von Ablagerungen in Drainagerohren wurde ein Roboter-Fahrzeug sowie das zugehörige Messsystem entwickelt.
Die extremen Rahmenbedienungen, wie z. B. Feuchte und Wasserströmungen, sowie Platzmangel und diverse Hindernisse in den Rohren, verlangen nach speziell angepassten Konzepten in allen involvierten Disziplinen, welche in einem sehr kompakten und, falls der Inspektionsroboter steckenbleiben würde, sich potenziell selbst-zerlegendem Design resultieren.
Die Fortbewegung erfolgt mit vier um jeweils 90° versetzten Kettenantrieben, welche durch Federn an die Rohrwand gedrückt werden. Ein Spindel-Mechanismus erlaubt Durchmesseranpassungen und das Einstellen der Federkräfte. Mithilfe von in die Federmechanismen integrierten Wirbelstromsensoren werden die Federwege gemessen, wodurch man in weiterer Folge die Dicke von eventuell vorhandenen Ablagerungen bestimmen kann. Um diese zu lokalisieren werden die Umdrehungszahlen der Antriebseinheiten aufgezeichnet und gemeinsam mit den anderen Messdaten abgespeichert.
| Titel in Übersetzung | Autonomous, amphibious inspection robot |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
| Betreuung / Begutachtung |
|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Jän. 2020 |
Wissenschaftszweige
- 202012 Elektrische Messtechnik
- 202 Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik
- 202027 Mechatronik
JKU-Schwerpunkte
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
Projekte
- 1 Abgeschlossen
-
Überwachungssysteme für Tunneldrainagen zur bedarfsorientierten Instandhaltung - Drainage-Eye
Stur, M. (Projektleiter*in) & Zagar, B. (Projektleiter*in)
01.07.2017 → 31.01.2021
Projekt: Geförderte Forschung › FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
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