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Autismus-Spektrum-Störungen: von der Früherfassung zu Intervention und Begleitung

Publikation: Beitrag in FachzeitschriftArtikelBegutachtung

Abstract

Autismus-Spektrum-Störungen zeigen eine Prävalenz von 1 %. Die unterschiedlich stark ausgeprägte, soziale Interaktions- und Kommunikationsstörung ist gekennzeichnet durch eingeschränkte Fähigkeit, sich sprachlich und nichtsprachlich auf andere Menschen einzustellen. Weitere Kernsymptome sind repetitive und stereotype Verhaltens- und Interessenmuster. Symptome einer Autismus-Spektrum-Störung zeigen sich überwiegend bereits während des Kleinkindalters und persistieren meist über die Lebensspanne in unterschiedlicher Phänomenologie und unterschiedlichem Ausprägungsgrad. Wichtige abzugrenzende, aber auch begleitende Störungen bei jungen Kindern sind: kognitive Entwicklungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom und Sprachstörungen. Früherkennung ist häufig bereits im zweiten Lebensjahr möglich. Evidenzbasierte, effektive Frühinterventionsmodelle existieren, sind aktuell aber im deutschsprachigen Raum noch nicht flächendeckend verfügbar. Angesichts der hohen Belastung für Familie und Umfeld ist ein kompetentes ärztliches Case Management mit Vernetzung zu Systempartnern aus Bildungs- und Sozialwesen notwendig.
Titel in ÜbersetzungAutism spectrum disorders: from early identification to intervention and case management
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)443-452
Seitenumfang10
FachzeitschriftMonatsschrift Kinderheilkunde
Volume170
Ausgabenummer5
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - Jän. 2021

Wissenschaftszweige

  • 302 Klinische Medizin

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