Abstract
Im Rahmen der technologischen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten wurden Anfang der 1990er Jahre die Enterprise Resource Planning (ERP) Systeme entwickelt. Diese komplexen, mächtigen sowie teuren Standard-Softwarelösungen können maßgeschneidert an die Organisationsstruktur im Unternehmen angepasst werden, wodurch ERP-Systeme aktuell stark an Bedeutung gewonnen haben. Die technologischen Entwicklungen im Bereich der ERP-Systeme steigern nicht nur die Bedeutung der IT-Abteilung eines Unternehmens, sondern haben auch vor dem Management Accounting bzw. Management Accountants nicht halt gemacht. Durch die zunehmende Präsenz von ERP-Systemen wird z.B. weniger Zeit für die Datensammlung und –aufbereitung usw. in Management-Accounting-Abteilungen benötigt, wodurch mehr Kapazitäten für die Entscheidungsunterstützung freigesetzt werden.
Anhand dieser Dissertation wird unter Verwendung der Kontingenztheorie der Kontextfaktor „Unternehmensgröße“ bei einer ERP-System-Implementierung untersucht. Ferner wurden aus resourcenorientierter Sicht die Auswirkungen der Ressource "ERP-Systeme" auf die Routinetätigkeiten des Management Accountings beleuchtet. Die Veränderung der Rolle und der Aufgaben bzw. Tätigkeiten des Management Accountants wurden unter dem Blickwinckel der Rollentheorie versucht zu beantworten. Zur Überprüfung der Hypothesen wurden österreichische Groß- und Mittelunternehmen quantitativ-empirisch untersucht, weshalb die Ergebnisse ein hohes Potential an neuen Erkenntnissen aufweisen.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Dez. 2013 |
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