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Ökonomische Hochschulbildung im Kontext der Polykrise

  • Rouven Reinke*
  • , Lukas Bäuerle
  • *Korrespondierende/r Autor/-in für diese Arbeit

Publikation: Beitrag in Fachzeitschrift › Artikel

Abstract

Die gegenwärtige Polykrise führt zu einer zunehmenden Diskrepanz zwischen ökonomischer Forschung und Lehre einerseits und den Herausforderungen einer von Unsicherheit geprägten Welt andererseits. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir einen Rahmen für die Neugestaltung der ökonomischen Hochschulbildung hin zu einer zukunftsfähigen ökonomischen Bildung. Im Zentrum stehen die Prinzipien der Lebensweltorientierung, der epistemischen Offenheit und der performativen Gestaltungsfähigkeit. Daraus werden drei konkrete Bausteine abgeleitet: die offene Interpretation wirtschaftlicher Phänomene, partizipative Lehr-Lernformate sowie die Stärkung reflexiver und handlungsfähiger Persönlichkeiten. Ziel ist eine ökonomische Bildung, die Studierende befähigt, Unsicherheit produktiv zu bearbeiten und gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten.
Titel in ÜbersetzungHigher education in economics in the context of the polycrisis
OriginalspracheDeutsch (Österreich)
Seiten (von - bis)500-505
Seitenumfang6
FachzeitschriftWirtschaftsdienst: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik
Volume106
Ausgabenummer7
DOIs
PublikationsstatusVeröffentlicht - 14 Juli 2026

UN SDGs

Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung

  1. SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
    SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
  2. SDG 17 - Partnerschaften für die Ziele
    SDG 17 Partnerschaften für die Ziele

Wissenschaftszweige

  • 502049 Wirtschaftsgeschichte
  • 504027 Spezielle Soziologie
  • 502 Wirtschaftswissenschaften
  • 506013 Politische Theorie
  • 502027 Politische Ökonomie

JKU-Schwerpunkte

  • Sustainable Development: Responsible Technologies and Management

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