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Abstract
Die gegenwärtige Polykrise führt zu einer zunehmenden Diskrepanz zwischen ökonomischer Forschung und Lehre einerseits und den Herausforderungen einer von Unsicherheit geprägten Welt andererseits. Vor diesem Hintergrund entwickeln wir einen Rahmen für die Neugestaltung der ökonomischen Hochschulbildung hin zu einer zukunftsfähigen ökonomischen Bildung. Im Zentrum stehen die Prinzipien der Lebensweltorientierung, der epistemischen Offenheit und der performativen Gestaltungsfähigkeit. Daraus werden drei konkrete Bausteine abgeleitet: die offene Interpretation wirtschaftlicher Phänomene, partizipative Lehr-Lernformate sowie die Stärkung reflexiver und handlungsfähiger Persönlichkeiten. Ziel ist eine ökonomische Bildung, die Studierende befähigt, Unsicherheit produktiv zu bearbeiten und gesellschaftliche Wandlungsprozesse aktiv mitzugestalten.
| Titel in Übersetzung | Higher education in economics in the context of the polycrisis |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
| Seiten (von - bis) | 500-505 |
| Seitenumfang | 6 |
| Fachzeitschrift | Wirtschaftsdienst: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik |
| Volume | 106 |
| Ausgabenummer | 7 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 14 Juli 2026 |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
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SDG 4 – Qualitativ hochwertige Bildung
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SDG 17 Partnerschaften für die Ziele
Wissenschaftszweige
- 502049 Wirtschaftsgeschichte
- 504027 Spezielle Soziologie
- 502 Wirtschaftswissenschaften
- 506013 Politische Theorie
- 502027 Politische Ökonomie
JKU-Schwerpunkte
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
Projekte
- 1 Laufend
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SETER: Nachhaltiger sozioökonomischer Wandel und ökon. Denken
Aistleitner, M. (Forscher*in) & Pühringer, S. (Projektleiter*in)
01.07.2024 → 30.06.2029
Projekt: Geförderte Forschung › FWF - Österreichischer Wissenschaftsfonds
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