Projektdetails
Beschreibung
Betrachtet man die historische Entwicklung des Abtreibungsverbots, so erweist sich die Frage nach der Rechtsnatur des nasciturus nur als der scheinbar relevante Parameter. Besonders deutlich zeigt sich die Beliebigkeit des Rechtsgüterschutzes in der nationalsozialistischen Dichotomie zwischen staatlich inszinierter Glorifizierung rassenreiner Mutterschaft auf der einen Seite und gnadenloser staatlicher Abtreibung "unwerten" Lebens auf der Kehrseite des nationalsozialistischen Mutterkreuzes. Vor diesem Hintergrund eröffnen sich neue Perspektiven für eine Auseinandersetzung mit der österreichischen Fristenregelung, ihrer dogmatischen Struktur und des angeblichen Wertungswiderspruches zu § 22 ABGB.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Tatsächliches Beginn-/Enddatum | 01.11.1998 → 01.03.2001 |
Wissenschaftszweige
- 601014 Neuere Geschichte
- 509002 Disability Studies
- 506011 Politische Geschichte
- 505017 Rechtsvergleichung
- 505037 Familien- und Erbrecht
- 504026 Sozialgeschichte
- 505014 Rechtsgeschichte
- 601016 Österreichische Geschichte
- 505 Rechtswissenschaften
- 509026 Digitalisierungsforschung
- 504003 Armut und soziale Ausgrenzung
- 505013 Privatrecht
- 505012 Öffentliches Recht
- 505011 Menschenrechte
- 505033 Antidiskriminierungsrecht
- 505010 Medizinrecht
- 505029 Völkerrecht
- 502058 Digitale Transformation
- 505006 Grundrechte
- 504013 Gender Mainstreaming
- 601028 Geschlechtergeschichte
- 504014 Gender Studies
- 505003 Europarecht
- 505024 Strafrecht
- 505001 Arbeitsrecht
- 505020 Sozialrecht
JKU-Schwerpunkte
- Sustainable Development: Responsible Technologies and Management
- Digital Transformation