Ziel des vorliegenden Projektes ist das Aufzeigen von umsetzungsorientierten Ansätzen zur umweltwirtschaftlichen Optimierung der kommunalen Abfallwirtschaft in Oberösterreich, insbesondere für den Bereich der biogenen Abfälle. Das Projekt teilt sich inhaltlich in zwei Schwerpunkte:
Im ersten Teil des Projektes liegt der Fokus auf der Abschätzung der CO2-Äquivalente für die kommunale Abfallbehandlung in Oberösterreich, die die Bereiche Deponierung, thermische Abfallbehandlung, biotechnische Abfallbehandlung, mechanische Abfallbehandlung und die Sammlung und den Transport der Abfälle umfasst. Das Aufzeigen der durch die Abfallwirtschaft ausgelösten Treibhausgasemissionen erfolgt hierbei für das Referenzjahr 1990, den Ist-Zustand (2007) sowie für das Jahr 2012 unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Maßnahmen und Entwicklungen.
Der zweite Teil des Projektes beschäftigt sich mit der effizienteren Nutzung von biogenen Abfällen in Oberösterreich. Die Ausarbeitung dieses Teils erfolgt ebenso für die Jahre 1990, 2007 und 2012. Abschließend werden im Rahmen dieses Projektes entstehende Zielkonflikte und Zielharmonien zwischen dem Schutzziel Klimaschutz (vorgeschlagene Maßnahmen) und anderen ökologischen Schutzziele aufgezeigt.