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Projektdetails
Beschreibung
Der Sammelbegriff „Euthanasieprozesse“ umfasst die justizielle Auseinandersetzung mit NS Euthanasie-Programmen im Rahmen der österreichischen Volksgerichtsbarkeit zwischen 1945 und 1955. In Anbetracht der systematischen Ermordung von tausenden Menschen in Heil- und Pflegeanstalten durch das NS Regime, haben diese Prozesse zu verhältnismäßig wenigen Verurteilungen geführt. Aus historischer Sicht sind die damaligen Verfahren gut dokumentiert: Es sind zahlreiche Vernehmungsprotokolle und Schriftstücke zu unterschiedliche Verfahrensentscheidungen erhalten. Eine strafrechtswissenschaftliche Untersuchung der prozessualen Rechts- und Entscheidungsgrundlagen kann darauf zurückgreifen und dadurch einen wertvollen Beitrag zur historischen Beschäftigung mit den NS Euthanasie-Programmen in Österreich leisten. Dazu wurde an der JKU ein Diplomarbeitsprojekt gestartet, an dem sechs Studierende teilnehmen. Der Fokus liegt auf dem Verfahrenskomplex rund um die Heil- und Pflegeanstalt Hartheim/Niedernhart. Mit Blick auf entscheidende Verfahrensabschnitte wurden sechs Themen konkretisiert, die in eigenständigen Arbeiten behandelt werden.
| Status | Abgeschlossen |
|---|---|
| Tatsächliches Beginn-/Enddatum | 31.05.2021 → 31.05.2023 |
Wissenschaftszweige
- 505024 Strafrecht
- 505023 Strafprozessrecht
- 501020 Rechtspsychologie
- 505017 Rechtsvergleichung
- 505016 Rechtstheorie
- 505 Rechtswissenschaften
- 505008 Kriminologie
Aktivitäten
- 1 Eingeladener Vortrag
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Strafrechtliche Verfahren zur Aufklärung von NS Euthanasie-Programmen im Rahmen der österreichischen Volksgerichtsbarkeit
Lengauer, S. (Vortragende*r)
31 Okt. 2023Aktivität: Vortrag oder Präsentation › Eingeladener Vortrag › Science-to-science
Auszeichnungen
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Publikationsförderung des Zukunftsfonds der Republik Österreich
Lengauer, S. (Empfänger*in), 2024
Auszeichnung: Andere Anerkennung