Im Rahmen von SO-PC-Pro („Subject-Orientation for People-Centred Produaction“) werden Methoden und Werkzeuge für die ganzheitliche Gestaltung und das Management von Arbeitsplätzen im Umfeld produzierender Unternehmen entwickelt. Produzierende Unternehmen werden hierbei als sozio-technische Systeme betrachtet, die aus Menschen, Prozessen und Maschinen bestehen, welche flexibel miteinander interagieren. Im SO-PC-Pro Projekt wird die subjektorientierte Prozessmodellierungsmethodik erstmals zur Modellierung von Prozessen und Interaktionen in produzierenden Unternehmen angewendet. Hierbei werden drei wesentliche Ziele verfolgt: (1) Steigerung des Freiheitsgrades von Arbeitskäften durch die Entwicklung neuer Mensch-Maschine Interaktionen, (2) Befähigung von Arbeitskäften zur Neugestaltung und Verbesserung ihrer Arbeitsplätze mit Hilfe intuitiver Design- und Kollaborationswerkzeuge, (3) Nahtlose Intergation von Produktions- und Geschäftsprozessen zur Unterstützung der Adaptierbarkeit von Arbeitsplätzen.
SO-PC-Pro wird von der Europäischen Union im Rahmen der Förderungsmaßnahme FP7-NMP („Nanosciences, nanotechnologies, materials and new production technologies“) unterstützt.