Auf Basis einer umfangreichen Forschung zu kulturellen Veränderungen insbesondere im Hochland von Papua Neuguinea werden qualitative und quantitative Daten auf folgenden Deskriptionsebenen sekundär analysiert: Urbanisierung, Monetarisierung, Geschlechtsrollenverhältnisse, Ethnizität, Christianisierung und Säkularisierung, Magie, Ritual, Mythologie, Initiation, individuelle und gesellschaftliche Mobilität, ethnische versus nationalstaatliche Identität, tribales versus staatliches Rechtssystem, großfamiliale Strukturen versus Intimisierung der Familie im Zuge städtischer Migration. Der theoretische Teil der Studie beschäftigt sich mit den Grenzen der ?interkulturellen Kommunikation? und dem prinzipiellen Geltungsbereich der Akkulturationsforschung in einer Phase zunehmender ökonomischer und kultureller Globalisierung.